Das solltest du über Papua-Neuguinea wissen

7 Dinge, die du bestimmt noch nicht alle weißt.

Ein traditionelles Kanu liegt am Strand einer Insel von Papua Neuguinea.
Ein traditionelles Kanu liegt am Strand einer Insel von Papua Neuguinea.

Foto: imago/Bluegreen Pictures

1. Daher kommt der Name

Benannt wurde das Land, das 2015 den 40. Jahrestag seiner Unabhängigkeit feierte, nach den krausen Haaren seiner Ureinwohner. 1526 gab ihm der forschungsreisende Portugiese Meneses den Namen Papua. 

2. Schweine als Statussymbol

Schweine sind das Statussymbol eines Mannes – mit ihnen können Frauen gekauft und Schulden beglichen werden. Ein Mann, der kein Schwein besitzt, darf in der Dorfgemeinschaft nicht das Wort ergreifen. Ein geopfertes Schwein steht für Frieden und Freundschaft. 

3. Die Bedeutung der Masken

Ursprünglich waren Masken religiöse Gegenstände. Heute werden sie vor allem zu Dekorationszwecken geschnitzt und unterscheiden sich von Region zu Region in Stil und Design. Häufige Verzierungsgegenstände: Muscheln, Haare, Stoßzähne – und Farben aller Art. 

4. Flora und Fauna

Mehr als 300 verschiedenartige Orchideen gibt es in den Wäldern Papua-Neuguineas zu bestaunen; aus dem Land stammen die größte Taube, der größte Schmetterling und der größte Falter der Welt. 

5. Deutsche Kolonialzeit

Unserdeutsch: Die Sprache, die während der deutschen Kolonialzeit entstanden ist, ist weitgehend ausgestorben – weniger als 100 Menschen im Land beherrschen aktuell noch das Unserdeutsch, bei dem es sich um eine Mischsprache handelt, die viele Lehnwörter aus dem Deutschen beinhaltet – wie zum Beispiel „Mann“, „Frau“, „Haus“. 

6. Kaffeeplantagen

Kaffee: Das Getränk wurde Ende des 19. Jahrhunderts von den Deutschen eingeführt. Im Hochland gibt es zahlreiche Kaffeeplantagen, die von Familien betrieben werden. Häufig ist diese Art des Anbaus die einzige, die Gewinn abwirft. 

7. Geheime Bunker in Rabaul

Die Stadt Rabaul war während des Zweiten Weltkrieges der Stützpunkt der Japaner. Noch heute lassen sich die geheimen Bunker und Höhlen besichtigen. Rabaul liegt am Krater eines Vulkans, der 1994 zuletzt ausgebrochen ist – auch ihn kann man heute besichtigen.

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