Melbourne-Urlaub: 7 Insider-Tipps | reisereporter.de

Melbourne: 7 Insider-Tipps

Du möchtest Melbourne mal nicht von seiner touristischen Seite sehen? Dann gibt es hier das perfekte Futter für deinen Australien-Trip.

Die Skyline Melbournes bei Nacht.
Die Skyline Melbournes bei Nacht.

Foto: pixabay.com/Pintergy

1. Teste die Designer-Croissants aus der Lune Lab Croissanterie

Die Zubereitung des perfekten Croissants ist eine hohe Kunst. Im Lune Lab hat man daraus eine Wissenschaft gemacht und herausgefunden, dass es drei Tage bedarf, um aus Butter und Mehl ein köstlich blätteriges Gebäck herzustellen. Verkauft werden die kulinarisch ausgefeilten Croissants in einer minimalistisch aufgehipsterten Fabrikhalle mit Show-Backstube. Das ganze Tamtam hat natürlich seinen Preis: Umgerechnet fünf Euro kostet so ein Knusper-Ding. Allerdings ist es zum Niederknien lecker!

 

2. Auf Zeitreise im Filmmuseum

Das Australien Centre for the Moving Image ist ein interaktives Filmmuseum, das dich einmal quer durch die Film- und Computerspielgeschichte schickt. Hier kannst du Games zocken, alte Filmclips anschauen, dir selbst ein Daumenkino basteln, Special Effects generieren und vieles mehr. Dabei ist alles so detailverliebt, modern und verspielt aufgebaut, dass du erstens aus dem Staunen nicht mehr herauskommst und zweitens ein Nachmittag kaum ausreicht, um alles zu entdecken. Kein Stress! Der Eintritt ist frei, du kannst einfach nochmal wiederkommen. 

 

3. Das besondere Restaurant-Konzept von „Lentil as Anything“

Im Lentil as Anything gibt es großartige vegetarische Gerichte, aber keine Preisliste. Du zahlst am Ende einfach das, was du möchtest. Den Betreibern geht es darum, dass jeder das Anrecht auf eine gesunde Mahlzeit hat, auch wenn das Geld gerade nicht reicht. Das Konzept geht auf. Es kommen genauso viele Menschen, die mehr geben wollen, wie Gäste, die diesmal nicht oder nur wenig zahlen können. Alle Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich und die Stimmung ist erwartungsgemäß entspannt, freundlich und zugewandt. So kann Essengehen auch funktionieren. 

Planet Lentils @lentilsthornbury #travellers #globalcommunity #lentilasanything #payasyoufeel #vegan #melbournefood #welcome

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4. Kino zwischen Wolkenkratzern

Filmchen gucken, umgeben von der nächtlichen Skyline Melbournes! Gäbe es das Rooftop Cinema nicht, müsste es dringend erfunden werden. Eine entspannte Dach-Oase mitten in der Stadt, dazu Popcorn, kühles Bierchen und einen unterhaltsamen Streifen. Hat auch durchaus Romantik-Faktor. Wer sich das entgehen lässt, ist selbst schuld! 

No-one captures our best side like @rayofmelbourne does ???????????? #rooftopcinema #regram

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5. Wo findet die nächsten Vernissage statt?

Die Melbourner haben viel Sinn für Kunst und auch viel Sinn, jene Kunst zu genießen. Zum Beispiel ist es üblich, auf Vernissagen kostenlosen Wein und Snacks anzubieten. Und eine Vernissage findet fast jeden Tag irgendwo statt. Da Alkohol in Australien teuer ist und die Kunst so schön, kannst du das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Außerdem kommst du so schnell mit Einheimischen und Künstlern ins Gespräch. Sich offensichtlich „nur“ wegen des gratis Weins reinzuschleichen, gehört sich natürlich nicht. Viele Galerien findest du im Stadtteil Fitzroy oder in der Guildford Lane im Zentrum. 

6. Verkrümele dich in den Lesesaal der „State Library of Victoria“

Der achteckige Lesesaal mit imposanter Glaskuppel ist wirklich eine Wucht. Wenn dir mal nach ein bisschen intellektueller Ruhe ist oder dir ein Regentag einen Strich durch die Rechnung macht, beschäftige dich einfach mit dem unermüdlichen Bücherbestand der State Library of Victoria.  Dort sind übrigens auch einige massive Schachbretter aufgebaut, falls du Lust auf strategischen Grübeleien hast. Aber: pssssssst!

 

Need a quiet place to start your week? Come say hello. #books #architecture #peaceful

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7. Bestaune die Street Art in der Hosier Lane

In Sachen Street Art und Graffiti haben es die Jungs und Mädels in Melbourne es wirklich drauf. Und sie dürfen sogar. Die Hosier Lane wurde extra für diese imposante Kunst freigegeben. Täglich entstehen hier neue Werke. Du kannst den Sprayern bei der Arbeit zuschauen und sogar mit ihnen Fachgespräche führen. 

 

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