Venedig in 200 Stunden entdecken | reisereporter.de

Volle Dröhnung: Venedig in 200 Stunden

Der Schriftsteller Thomas Mann verbrachte im Jahr 1911 längere Zeit in Venedig und überwand dort sogar eine Schaffens- und Lebenskrise. Lass dich überraschen, was 200 Stunden in Venedig bei dir so alles auslösen können …

Gondeln in Venedig
Aus dem Stadtbild nicht wegzudenken: die venezianischen Gondeln.

Foto: imago/Peter Seyfferth

Spaziergang durch Venedig: 1 bis X Stunden

Zum Einstieg eignet sich ein Spaziergang durch Venedig ganz hervorragend. Weg von den Touri-Pfaden und rein in die verwinkelten, engen Gassen. Denn sie machen die Stadt viel mehr aus als die zum Teil hoffnungslos überfüllten Trampelpfade für Touristen.

Doch Achtung, hier kannst du dich wirklich verlieren. Denn manche Gassen enden plötzlich am Wasser oder in einer Sackgasse. Aber was gibt es Schöneres, als einfach mal die Zeit zu vergessen?

 

Raus aus dem Trubel: 2,5 bis 24 Stunden

Ab auf die Insel Giudecca: Mit dem Vaporetto vom Markusplatz aus geht das in nur wenigen Minuten. Du wirst erstaunt sein, wie viel ruhiger es hier zugeht als auf den Hauptinseln. Die Preise in den Restaurants und Cafés auf Giudecca sind vergleichsweise bezahlbar. Was hier sogar gratis ist: Der sagenhafte Ausblick auf die Silhouette Venedigs.

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Die „Must-Sees“: 5 bis 50 Stunden

Okay, ein bisschen Touri-Programm muss sein: Wenn du am Hauptbahnhof in die Linea 1 oder 2 einsteigst, kannst du immer da aussteigen, wo es dir gerade gefällt. Die Wasserstraße auf dem Canal Grande führt unter der Rialtobrücke hindurch, vorbei an den vielen Palästen und hoch zum Markusplatz. Jetzt lohnt sich auch eine ausgiebige Besichtigung des Markusdoms, einer der beeindruckendsten Kirchen der Welt.

Stadt der Glasbläser: 4 bis 16 Stunden

Allein die Überfahrt auf die Insel Murano dauert ein bisschen. Bekannt ist „Klein-Venedig“ auch als Zentrum der Glasherstellung. Der Eintritt in die vielen Glasbläsereien ist kostenlos. In circa vier Stunden hast du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Insel entdeckt. Auch das Essen lohnt sich hier, weil es bezahlbar und mindestens genauso lecker ist wie in der Altstadt Venedigs.

 

Kunst und Kultur: 3 bis 48 Stunden

Venedig besitzt Dutzende Museen. Zu den bekanntesten gehören wohl die Gemäldegalerie der Accademia, der Dogenpalast und die Collezione Peggy Guggenheim. Für Kunstliebhaber ist ein Museumspass oft deutlich günstiger, weil mit ihm mehrere Museen besucht werden können.

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Mehr Meer: 30 Minuten bis 24 Stunden

In keiner anderen Stadt ist das Element Wasser so allgegenwärtig wie in Venedig. Trotzdem gilt im Canal Grande absolutes Badeverbot. Aber es gibt zum Glück noch andere Möglichkeiten, um das Wasser zu genießen. Eine 30-minütige Fahrt mit einer der berühmten Gondeln kostet mindestens 40 Euro. Ein teures Vergnügen.

Wer sich so eine Liebesschaukel nicht leisten mag, der ist auf einem Vaporetto besser aufgehoben. Es gibt insgesamt 15 verschiedene Linien. Wer vom Wasser nicht genug bekommt, sollte die Linien 51 oder 52 nutzen. Die fahren um das Stadtzentrum herum. Mehr Meer geht kaum. 

Anderes Zeitbudget für Venedig?

Kein Problem! Hier sind Tipps für Venedig in 2 Stunden und Venedig in 20 Stunden.

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