Schon das Ankommen in Venedig ist die pure Entschleunigung. Sei es mit dem Flugzeug, dem Auto oder dem Zug: Spätestens am Bahnhof Venezia Santa Lucia ist Schluss mit Geschwindigkeit. Denn Venedig ist im Wasser zu Hause und wer einmal tauchen war, der weiß, dass schnelle und hektische Bewegungen in diesem Element nahezu unmöglich sind.

Erbaut auf über 100 Inseln, die durch mehr als 400 Brücken miteinander verbunden sind und 150 Kanäle, die als Straßen dienen – keine Stadt der Welt ist vergleichbar mit Venedig. Kein Wunder also, dass die Lagunenstadt an manchen Tagen vor lauter Touristen aus allen Nähten platzt.

Entdecke Venedig per Vaporetto

Darum gibt es eine oberste Regel, wenn du nur zwei Stunden in Venedig hast und dein Zeitfenster nicht zufällig in die frühen Morgenstunden fallen sollte: Meide die Straßen und Gassen! Wer sich durch die Menschenmassen hindurchquält, verliert unnötig Zeit und sieht kaum was von der Stadt.

Viel besser: Ab auf ein Vaporetto, einen der vielen Wasserbusse. Die Linie 1 braucht leider schon bis zur Rialtobrücke etwa 45 Minuten, weil sie überall hält. Darum besser die Linie 2 nehmen, die die gleiche Strecke über den Canal Grande abfährt – nur deutlich flotter. 

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Direkt am Busbahnhof Piazzale Roma einsteigen und ab geht die Blitztour durch Venedig. Vorbei an mehr als 200 prächtigen Adelspalästen, unter der Rialtobrücke durch und bis zum Markusplatz. Hier reicht es sogar noch für ein Eis, bevor es auf gleichem Wege wieder zurückgeht. Diesmal kannst du dich der anderen Seite des Kanals intensiver widmen. Zurück am Ausgangspunkt kannst du nach 120 Minuten zurecht sagen: Ich habe Venedig gesehen. 

Anderes Zeitbudget für Venedig?

Kein Problem! Hier sind Tipps für Venedig in 20 Stunden und Venedig in 200 Stunden.