9 Tipps für den Urlaub mit Baby | reisereporter.de

Urlaub mit Baby: Das muss ins Gepäck

Strampler, Fläschchen, Notfallapotheke – klar, kommt ins Gepäck, wenn das Baby auch mitreisen soll. Aber was brauchst du noch für den Urlaub in der Sonne mit Baby? 

Baby mit sandigen Füßen
Bestens ausgerüstet für den Strandurlaub mit Baby.

Foto: unsplash.com/Danielle Macinnes

reisereporter-Autorin Anja Reumschüssel verbringt den deutschen Winter mit ihrem Baby in Ägypten – und weiß Bescheid. Sie verrät dir, welche 9 Dinge du für den Urlaub mit Baby einpacken musst.

1. Babytrage/Tragetuch

In Ägypten kommst du mit einem Kinderwagen nicht weit. Die Straßen sind uneben gepflastert, die Gehwege – wenn es denn welche gibt – werden gern mal von Mülltonnen oder Dekobäumchen versperrt, die Bordsteine sind gelegentlich so hoch, dass sie eigene Stufen haben, damit Fußgänger überhaupt hochkommen. Und der Verkehr in den Großstädten ist so selbstmörderisch, dass du da besser kein wehrloses Baby vor dir herschiebst.

Also: Baby in die Trage oder ins Tragetuch. Praktisch auch fürs Autofahren. Denn selbst, wenn du eine Babyschale dabei haben solltest, gibt es in Taxen auf der Rückbank oft keine Sicherheitsgurte. Besser ist da: vorn einsteigen, dich selbst anschnallen, Baby in die Trage, Trage anlegen. Sicher nicht TÜV-geprüft, aber besser, als das Baby ohne zusätzliche Sicherung auf dem Schoß mitzunehmen.

 

2. Ein Fläschchen mit Öl

Feuchttücher nehmen Platz weg und sind schnell alle. Was lange hält, ist ein Fläschchen mit Öl (Babyöl, Olivenöl, egal). Servietten gibt es überall, Papiertaschentücher auch (sogar im Taxi). Ein paar Tropfen Öl auf die Servietten, voilà: die perfekten Feuchttücher zum Windelwechseln unterwegs.

 

3. Verschließbares Säckchen

Es ist so einfach: Irgendwas reingesteckt – Stein, Muschel, Flaschendeckel. Zugemacht und Baby in die Hand gedrückt, dann ist es eine Weile beschäftigt, kann die neue Form befühlen, den Gegenstand im Säckchen herumschieben und dran rumnuckeln. Leichte Unterhaltung! Das Säckchen sollte aus unbedenklichem Stoff sein.

4. Schlauchboot

Ein Boot in Babygröße nimmt kaum Platz weg und ist sogar an Land furchtbar praktisch. Auf dem Wasser kann Baby im Boot liegen und vor sich hin schaukeln (nur unter Aufsicht – logisch). An Land füllst du Wasser ins Boot und du hast ein Planschbecken. Und ohne Wasser im Boot ist das Aufblasdings ein perfekter Aufbewahrungsort fürs Baby, damit es nicht auf dem dreckigen Boden herumrollt. 

#Baby rocking the waves of the #RedSea. #Travelbaby #Egypt #Egyptbaby #Peace #peace✌

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5. UV-Schutz-Klamotten

Für das Schlauchboot: Auf dem Meer ist kein Schatten, Babys soll man noch nicht mit Sonnencreme einölen, bleibt also nur strahlungsabweisende Kleidung. Und ein Baby in UV-Schutz-Kleidung ist auch nicht so glitschig wie ein eingecremtes Baby. Und glitschige Babys, das will man nicht, die fallen nur runter.

 

6. Großes, großes Tuch/Sarong

Als Unterlage fürs Baby, das du ständig irgendwo ablegen musst. Auf dem Sitzkissen im Restaurant oder auf der Liege am Strand. Und da liegen eben auch ganz gern mal Straßenhunde und Katzen. Wer nicht ständig Tierhaare vom Baby fegen will, legt was drunter. Du kannst das Baby damit auch zudecken. Oder das Tuch zum Schattenspenden aufhängen (siehe Punkt 7). Oder es dir natürlich selbst um die Hüften binden.  

Today is #NothingDay! This is where me and the #Baby will do #nothing today. Happy #NothingDay!

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7. Schnur und Klammern

Selbstverstänlich um den Strampler, der mal flott per Hand gewaschen werden musste, zum Trocknen aufzuhängen. Aber auch, um Baby im Hotelzimmer ein Mobile übers Bett zu basteln oder um das Lieblingsplüschtier festzubinden, das nicht ständig von der Strandliege in den Dreck fallen soll.

 

8. Reiseerlaubnis

Klingt altmodisch – war aber die erste Frage beim Einchecken am Flughafen: Hat der Vater des Babys seine Zustimmung gegeben? Bei Reisen ins Ausland ist es deswegen praktisch, einen Zettel mit Erlaubnis und Unterschrift des Vaters dabeizuhaben, der die Reise ohne seine Anwesenheit erlaubt. Soll ja schon Fälle gegeben haben, wo die Mutter (oder der Vater) ohne Zustimmung des anderen Elternteils mit dem Kind ins Ausland abgehauen ist. Andersrum gilt das ebenso: Alleinreisende Väter mit Baby brauchen natürlich auch eine Erlaubnis der Mutter.

9. Loopschal – selbstgeloopt

Er ist das vielseitigste Accessoire überhaupt. Ich bin so froh, dass ich mir das Ding in der Größe, die für mich perfekt passt, aus festem Stoff zusammengenäht habe. Dafür ist er nützlich:

☑ Um den Hals warm zu halten
☑ Trageschlaufe: Quer über den Oberkörper gelegt, Baby reingesetzt – bäm! Baby trägt sich fast von allein, ich muss es nur mit einer Hand abstützen.
☑ Sichtschutz: Um meinen Hals sowie Hals und Oberkörper des Babys geschlungen schafft er genug Privatsphäre, um das Baby am Strand in Ägypten ungestört stillen zu können. Keine Blicke, keine Belästigung, keine Beschwerden – alles super.
☑ Decke: Baby strampelt mal wieder alles weg? Baby in den Schal gelegt, es liegt auf der einen Seite und wird mit der anderen zugedeckt – fertig.
☑ Unterlage: Baby liegt meistens irgendwo neben mir auf einer Bank, Sitzkissen oder der Strandliege. Weil ich natürlich nicht weiß, ob da vorher nicht einer der vielen Straßenhunde oder Katzen hier in Ägypten rumlag, ist der Schal auch als Unterlage gut.
☑ Spielzeug: Solange das Tuch noch sauber ist (also keine Unterlage auf einer Strandliege war), ist es auch ein super Spielzeug. Baby lutscht und fühlt an allem rum, mit Vorliebe an Tüchern.
☑ Spucktuch: Zur Not ist der Loopschal auch das erste, was ich zücke, wenn ich gerade kein Spucktuch oder Servietten zur Hand habe. Es ist ja immer greifbar. Muss danach eben gewaschen werden.

 

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