Typisch Hawaii

Diese 10 Dinge werden dir in deinem Urlaub auch auffallen.

Muscheln und Blumenkette am Strand von Hawaii
Aloha auf Hawaii.

Foto: pixabay.com/bibianagonzalez

1. Aloha!

Dass du mal ganz woanders bist, erkennst man schon auf dem Flughafen in Honolulu sofort: An den Restrooms (den Badezimmern) sind zwar die bekannten Symbole –  Männlein und Weiblein haben aber gleich das passende Outfit für die Insel an. Blumenketten („Lei“ genannt) und Hawaiihemden sind hier kein Klischee, sondern Lebensgefühl.

Toilettenschilder für Frauen und Männer auf Hawaii.
Toilettenschilder für Frauen und Männer auf Hawaii. Foto: Sebastian Scherer

2. Shopping und Strand

Alles, was Hawaiianer tun, hat eine Bedeutung. Manchmal sind die Beweggründe für ihr Handeln aber auch ganz easy: Aus Honolulu ziehen viele weg, weil die Stadt zu teuer ist (nur in Manhattan sind die Quadratmeterpreise höher) – oder zu trubelig.

Den Touri störts nicht: Luxusshopping (Prada, Fendi) neben Souvenir-Shops. Und: Waikiki Beach, einer der berühmtesten Strände der Welt. Auch, wenns nicht der schönste ist – der Besuch lohnt sich. Filmkulissen-Feeling.

Blick auf Honolulu
Blick auf Honolulu Foto: Sebastian Scherer

3. Souvenirs für alle

Bei den diversen Blumenketten „Leis“ aus echten Pflanzen lieber checken, ob sie exportiert werden dürfen. Alternativen: Die berühmte Wackel-Hula-Tänzerin. Und wem das zu langweilig ist, der fliegt nach Kauai (die Garteninsel). Dort gibt es besonders viele freilaufende Hühner und Hähne. Und diese auch in der Wackelvariante. Muss man mögen. Ein Hingucker ist der Wackelhahn allemal.

Wackelhähne als Souvenir
Schräges Souvenir: Hähne in Wackelvariante Foto: Sebastian Scherer

4. Fischige Sache

Klar, auf Hawaii gibt es von Fast Food bis Steak so ziemlich alles. Aber auch: Ziemlich viel Fisch. Auf Inseln kein Schock. Dank der asiatischen Einflüsse (ein Viertel kommt aus dem asiatischen Raum, davon ein Viertel aus Japan) finden sich häufig Sesam, Seealgen und Soßen von Soja bis Teriyaki auf den Tellern.

Und der Fisch landet roh nicht nur im Sushi, sondern auch im Nationalgericht Poke. Eine Schüssel mit dem rohen Meeresgetier (besonders häufig mit Ahi, deutsch Gelbflossen-Thun) mit allerlei Zutaten, die immer variiert werden. Köstlich. Gute Fusionküche auch bei Piggy Smalls.

Fischgericht im Restaurant „Stripsteak“ in Honolulu
Im Restaurant „Stripsteak“ in Honolulu gibt's viel Fisch. Foto: Sebastian Scherer

5. Und hinterher? Eis!

Gibt's Cocktails. Oder: Shaved Ice. Ein Wassereis, in das je nach Geschmack Sirup geschüttet wird. Schmeckt künstlich bis köstlich, erfrischt zumindest kurzzeitig – und eignet sich in der Regenbogenvariante hervorragend für Fotos. Gibts zum Beispiel an Buden direkt an vielen belebten Straßen in Honolulu.

Wassereis mit buntem Sirup
Wassereis, mit buntem Sirup, ist typisch für Hawaii. Foto: Sebastian Scherer

6. Promi-Alarm?

Die Schönsten und Reichsten tollen gern in Privatressorts umher und sind somit fernab des gewöhnlichen Urlaubers. Der geht lieber auf Spurensuche. Viele Filme wurden auf Hawaii gedreht (an den Flughäfen der Inseln gibt's in Souvenirshops entsprechende Führer).

„Pearl Habor“ ist ein Klassiker, auf dem dort vor Anker liegenden Kriegsschiff US Missouri hat Rihanna vor wenigen Jahren "Battleship" gedreht. Alle vier Jurassic-Park-Teile sind auf mehreren hawaiianischen Inseln gedreht worden. Und die Zeichner des Disney-Klassikers „Lilo & Stitch“ ließen sich vom kleinen Örtchen Hanapepe (Insel Kauai) inspirieren. Die Drehorte von Elvis' Blue Hawaii abzuklappern wäre schon fast ein eigener Urlaub.

7. Verrücktes Klima

Die hawaiianischen Inseln sind im Prinzip riesige botanische Gärten. Die Artenvielfalt ist überwältigend - allein auf der Insel Hawaii (bekannt als Big Island) gibt es zehn verschiedene Klimazonen. Wer umherfährt, kann Skifahren und Schwimmen am selben Tag.

Und sich zwischenzeitlich fühlen wie in der Wüste oder im Regenwald. Statt Palmen wachsen dann plötzlich Kakteen. Und sowieso immer wieder einfach so: Orchideen. Wunderschön. Empfehlenswert: Die botanischen Gärten sowohl auf Kauai (mit Bambusgarten und teilweise roten Palmen) als auch auf Hawaii (mit viele bunten Blüten).

Kakteen findest du auf Hawaii viele.
Kakteen findest du auf Hawaii viele. Foto: Sebastian Scherer

8. Hawaiianischer Alkohol

Auf den Inseln gibt es mehrere Brauereien. Manche Biere – wie das Kona Longboard Island Lager – gibt's fast überall (sogar in Deutschland in Fachgeschäften), andere nur an ausgesuchten Orten. Auf Maui wird Bio-Wodka in einer stylischen Kugel-Flasche produziert.

Und aus dem von den polynesischen Einwanderern mitgebrachten Zuckerrohr wird auch heute noch Rum produziert. Auf Kauai zum Beispiel bei der Koloa Rum Comapny. Der Besuch lohnt sich: Es dürfen mehrere Sorten probiert werden.

Ein Glas Rum auf einer Theke
Aus Zuckerrohr wird auf den hawaiianischen Inseln Rum hergestellt Foto: Sebastian Scherer

9. Vielfältige Tierwelt (ungefährlich!)

Die gute Nachricht vorweg: Giftige Spinnen und Schlangen gibt es auf Hawaii nicht. Ansonsten ist die Tierwelt vor allem fliegend und schwimmend vertreten – vom kleinsten Krebs bis zum riesigen Wal. Der Kultfisch der Inseln ist der Diamant-Picassodrückerfisch – auf hawaiianisch Humuhumunukunukuapua'a genannt. Ansonsten gibt es viele freilaufende, weil wilde Schweine und Hühner. Letztere schmecken übrigens nicht sonderlich.

Also doch lieber ins Restaurant, wenn es mal Chicken sein soll. Gerade in feuchteren Gebieten ist Mückenspray immer ein guter Tipp. Einpacken! Und noch ein Hinweis: Wenn am Strand mal eine Hawaii-Mönchsrobbe relaxt – bitte in Ruhe lassen. In der Regel werden die Tiere sogar von der Strandaufsicht abgesichert.

Eine Hawaii-Mönchsrobbe relaxt am Strand.
Wenn am Strand mal eine Hawaii-Mönchsrobbe relaxt – bitte in Ruhe lassen Foto: Sebastian Scherer

10. Inselhopping

Um von einer Insel zur nächsten zu kommen, führt in der Regel kein Weg am Flugzeug vorbei. Hawaiian Airlines fliegt täglich mehrfach. Und auf den meisten Inseln muss dringend zum Heli-Rundflug geraten werden – so beeindrucken die Vulkane auf Hawaii am meisten, so erfasst du erst die vielfältige Natur Kauais – letztere Insel ist ohnehin zu 80 Prozent nicht mit dem Auto erreichbar. Hubschrauberflüge sind kein günstiges Vergnügen – aber ziemlich empfehlenswert!

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Der Autor
Sebastian Scherer arbeitet als Redakteur bei der Neuen Presse in Hannover. Sein bevorzugtes Reiseziel sind die USA, irgendwann will er alle 50 Staaten gesehen haben. Aber auch ande ... mehr
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