Absolute Ruhe. Wenig Menschen, kaum Autos, viel Natur. „In der Perche war einfach nix los – herrlich“, erzählt Moderatorin Susann Atwell von ihrem diesjährigen Sommerurlaub im Nationalpark vor den Türen von Paris. Der „Parc naturel régional du Perche“ liegt gut zwei Stunden von Paris entfernt.

Er ist selbst unter Franzosen ein Geheimtipp, „bei Deutschen sowieso“, sagt Atwell. „Es ist ein riesiger Wald mit Herrenhäusern und Schlössern und ein paar Pferden.“ Mit ihrem Lebensgefährten und Tochter Ava (10) hat sie hier eine Woche in dem Ort Remalard verbracht. Aus Deutschland ging es mit dem Zug bis nach Paris, dann im Mietwagen weiter. 

Auf die Idee kam Susann durch einen Zeitungsartikel über das kleine Hotel „D'une île“, das gerade mal neun Zimmer hat und von einem niederländischen Pärchen betrieben wird. „Die Besitzer Sofie und Michel machen alles noch selbst, haben das Hotel nach ihren Vorstellungen umgebaut, ab dem Nachmittag wird fleißig gekocht für das 3-Gänge-Menü am Abend“, sagt Susann, „dazu Wein und guter Käse – es war perfekt“. 

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Und so waren sie und ihre Familie nur ein einziges Mal auswärts essen, im Nachbarort La Perriere, im Restaurant „La Maison d’Horbé“. „Dort gibt es eine kleine Villa mit Innenhof, im Brunnen plätschert das Wasser. Es ist alles sehr liebevoll gestaltet und wild romantisch.“ 

Abseits des Touri-Troubles gibt's viel zu entdecken

Obwohl abseits allen Touri-Troubles, gab es in der Perche jede Menge zu entdecken. Mit dem Auto ließen sie sich durch die Wälder treiben, stießen dabei auf eine völlig verwilderte Schlossruine: La Ferté-Vidame. Susann: „So etwas habe ich in Frankreich noch nie gesehen. Eigentlich sind alle Schlösser immer hergerichtet und hier steht ein riesiges, total verfallenes Herrenhaus. Es war beeindruckend auf seine Weise.“  

Nachdem die Familie noch eine Farm für die hier ansässige Pferderasse Percheron besuchte hatte, war dann auch Schluss mit Sightseeing. Susann Atwell: „Ich hatte jede Menge Zeit zum Lesen. Herrlich.“