Rom in 200 Stunden: Top-Tipps | reisereporter.de

Volle Dröhnung: Rom in 200 Stunden

200 Stunden Rom. Das sind ein bisschen mehr als acht Tage und Nächte in einer der schönsten Städte der Welt. Wer’s richtig anstellt, möchte danach nie mehr gehen. 

Das Kolosseum in Rom
Das Kolosseum in Rom. Ein Muss bei jedem Besuch.

Foto: imago/MITO

Für jeden Tag haben wir dir eine Tour zusammengestellt. 

Tag 1: Rom „per pedes“ erkunden

Endlich angekommen in Rom. Starte am besten mit einem Spaziergang. So bekommst du einen guten ersten Eindruck von der Stadt. Sehenswürdigkeiten und Denkmäler findest du in Rom wortwörtlich an jeder Straßenecke. Was du auf keinen Fall tun solltest, weil es sich in Rom einfach nicht lohnt: einen Sightseeing-Bus nehmen. Die sind in der Hauptstadt Italiens richtige Touri-Fallen, weil die meisten bekannten Punkte gar nicht direkt angefahren werden können.

Tag 2: Auf den Spuren von Tom Hanks in Illuminati

Durch den Roman-Bestseller „Illuminati“ von Dan Brown und des gleichnamigen Blockbuster-Films mit Tom Hanks flammte ein regelrechter Hype um den sagenumwobenen Geheimbund der Illuminaten auf. Es gibt zahlreiche Illuminati-Touren, die du teuer buchen kannst.

Wenn du kein eingefleischter Fan bist, kannst du die Stationen der Romanfigur Robert Langdon auch auf eigene Faust erkunden. Sie führen über die Piazza Navona, auf dem der Vier-Ströme-Brunnen steht. Ihn krönt ein Obelisk, dem die Illuminati eine wichtige Bedeutung zuschreiben.

Weiter geht es über das Pantheon zur Piazza del Popolo. Auch in deren Mitte prangt ein 24 Meter hoher Obelisk. Weitere Stationen sind die Kirchen Santa Maria del Popolo, Santa Maria della Vittoria und die Chigi-Kapelle. Und klar, der Petersplatz samt Dom. Doch dem musst du einen eigenen Tag widmen.

Tag 3: Ein Tag im Vatikan

Ab in die Vatikanstadt, dem kleinsten Staat der Erde. Schon allein der weitläufige Platz vor dem Petersdom ist beeindruckend. Er wird umrahmt von 284 Säulen, die in vier Reihen hintereinander angeordnet sind. Nicht wundern, warum sich an der Bronzestatue des Heiligen Petrus oft lange Schlangen bilden. Es heißt, die Berührung des rechten Fußes der Statue bringt Glück. Dementsprechend abgenutzt sieht der Fuß nach über siebenhundert Jahren auch aus. 

Piazza San Pietro, 00120 Città del Vaticano, Vatikanstadt | Öffnungszeiten: Im Sommer von 7 bis 19 Uhr, von Oktober bis März bis 18.30 Uhr | Der Eintritt in die Kathedrale ist umsonst, der Aufstieg in die Kuppel kostet 7 Euro mit Aufzug und 5 Euro ohne Aufzug. 

Tag 4: Gucci, Prada und Co. –  typisch Italien

Zeit für einen Shopping-Tag. Denn Mode können die Römer. Und wie! Wenn du dich in eines der vielen Cafés rund um die beliebten Plätze der Stadt setzt, kommst du aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, so schick sind viele Römerinnen und Römer gekleidet. Die gut Betuchten kaufen vorzugsweise in der „Via Condotti“ ein, für die Normalsterblichen tun es auch die „Via del Corso“ oder „Via Nazionale“.  

Tag 5: Das Antike Rom am Kolosseum

Zeit für das antike Rom. Gegründet wurde die Stadt bereits 753 vor Christus. Was vom Antiken Rom noch besonders gut erhalten ist, ist natürlich das Kolosseum. Aber auch das Forum Romanum, das Marsfeld und der Circus Maximus sind immer noch sehr gut erhaltene Zeugnisse einer längst vergangenen Zeit. Nur von der antiken Gestaltung des Kapitols ist heute nichts mehr zu erkennen. An dieser Stelle ein kleiner Tipp: In ganz Rom stehen über 2.500 Trinkwasserbrunnen mit ausgezeichneter Wasserqualität. 

Tag 6: Die Katakomben von Rom

Einen Tagesausflug wert ist auch das unterirdische Rom. Nur fünf Katakomben sind heute noch für Touristen geöffnet, darunter die unterirdischen Gänge des San Callisto. Sie befinden sich bei der Appia Antica und entstanden etwa 150 nach Christus.

Auch 16 Päpste liegen hier begraben. Doch Vorsicht, hier kannst du dich schnell verlaufen. Die Katakomben bestehen aus einem 20 Kilometer langen, unterirdischen Netz voller dunkler Gänge, die bis zu zwanzig Meter unter der Erde liegen. Und wer will schon zwischen Tausenden Toten verloren gehen. 

Calixtus-Katakomben | Via Appia Antica, 110/126, 00179 Rom | Öffnungszeiten täglich von 9 Uhr bis 17 Uhr | Eintritt: 8 Euro

Tag 7: Museums-Tag 

Rom ist voller Kunstschätze und damit auch voller Museen. Klar, das bekannteste sind wohl die Vatikanischen Museen mit der Sixtinischen Kapelle. Was sich für Kunstinteressierte aber mehr lohnt, da nicht so überlaufen: Die Galeria Borghese mit vielen Werken Berninis, darunter zum Beispiel „Apoll und Daphne“ oder der David mit dem Kopf Goliaths. Auch die Engelsburg ist einen Besuch wert. 

Galleria Borghese | Piazzale Scipione Borghese, 5, 00197 Rom | Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 9 Uhr bis 19 Uhr, Montag Ruhetag | Eintritt: 25 Euro 
Engelsburg | Lungotevere Castello, 50, 00193 Rom | Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 9 Uhr bis 19 Uhr, Montag Ruhetag | Eintritt: 21,50 Euro

Tag 8: Michelangelo zum Abschluss

Jeder kennt das Motiv von Postkarten oder Postern: Michelangelos „Erschaffung des Adams“, das zeigt, wie Gott Adam mit ausgestrecktem Zeigefinger zum Leben erweckt. Umso überraschender ist es, wenn man sich durch die Touristenmassen in den Vatikanischen Museen bis in die Sixtinische Kapelle gekämpft hat. An der Decke erblickt man dann das berühmte Deckenfresko und findet für einen Moment absolute Ruhe und Seeligkeit. 

Vatikanische Museen | Viale Vaticano, 00165 Rom | Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 9 Uhr bis 16 Uhr | Eintritt: 16 Euro

Anderes Zeitbudget für Rom?

Hier sind die Tipps für Rom in zwei Stunden und Rom in 20 Stunden.

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