7 Gründe, warum wir Amsterdam lieben

Klar, da gibt es die Fahrräder und Kanäle, die die niederländische Hauptstadt so sympathisch machen. Und sonst? Unsere reisereporter-Autorin Bruntje Thielke hat sieben Argumente, die für Amsterdam sprechen.

Amsterdam: Fahrräder, Kanäle und einzigartige Architektur.
Amsterdam: Fahrräder, Kanäle und einzigartige Architektur.

Foto: unsplash.com/Jace Grandinetti

Willkommen in Europas entspanntester Metropole! In Amsterdam fühlst du dich auf Anhieb wohl: Prächtige alte Häuser, pittoreske Gassen, die vielen Kanäle, Brücken, Shops und Clubs sorgen für eine ganz besondere Atmosphäre. Kein Wunder, dass hier auch die Menschen relaxt, freundlich und tolerant sind. Tagsüber kann man sich ganz in Ruhe treiben lassen und die Stadt entdecken, abends stehen Besucher vor der Qual der Wahl angesichts des überbordenden Nachtlebens. Die Stadt von Vincent Van Gogh und Anne Frank bietet zahlreiche historische und kulturelle Attraktionen, vier legale Joints kosten hier so viel wie in Deutschland eine Schachtel Zigaretten und die nächste Party in einem Keller oder Industrie-Loft ist nie weit entfernt. Hier sind sieben Gründe, sich in Amsterdam zu verlieben. 

1. Die Kanäle und Grachten

Mit über 100 Kilometern Länge sind sie allgegenwärtig: Amsterdam hat mehr Kanäle als Venedig und mehr Brücken als jede andere Stadt. Die zahllosen Wasserwege prägen nicht nur das Erscheinungsbild der Metropole, sie tragen auch ganz wesentlich zu ihrer großzügigen, immer ein wenig an Urlaub erinnernden Stimmung bei. Sie wurden im 17. Jahrhundert angelegt und – wie damals – kann man stundenlang zu Fuß an ihnen entlang spazieren oder der Großstadt per Boot neue Perspektiven abgewinnen. Berühmt sind die zahllosen Hausboote, die als Wohnsitze für fast alle Qualitätsansprüche dienen. Ein Rundfahrt durch die Grachten, am besten kurz vor der Dämmerung, ist ein Muss bei jedem Amsterdam-Besuch. Zur Auswahl stehen neben den üblichen Touristen-Angeboten auch romantische, kinderfreundliche oder geführte Touren mit Zwischenstopps für kleinere Gruppen.

 

Das Kleinstadt-Feeling in der Großstadt

Als Tourist findet man sich in Amsterdam fast auf Anhieb zurecht. Das Stadtgebiet umfasst nur 219 Quadratkilometer, die Wege sind kurz, alles wirkt bald familiär und auch Neuankömmlinge fühlen sich hier schnell zu Hause. Dieser Kleinstadt-Charme, kombiniert mit dem Angebot einer Metropole und dem kosmopolitischen Flair, machen die Stadt zu einer einzigartigen Kombination, die in Europa ihresgleichen sucht.

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Die vielen Fahrräder

Jeder Niederländer besitzt durchschnittlich 2,5 Fahrräder – kein Wunder also, dass auch in Amsterdam Räder das bevorzugte Fortbewegungsmittel sind. Mit gesonderten Radwegen und Straßenregeln zum Schutz der Radler gilt die niederländische Metropole weltweit als vorbildlich. Hier lässt sich beispielhaft beobachten, wie Auto- und Radfahrer miteinander die Straßen benutzen – und nicht wie immer noch in vielen deutschen Großstädten gegeneinander.

 

Die Familienfreundlichkeit

Laut Studien gehören niederländische Kinder zu den glücklichsten weltweit. Das liegt in Amsterdam nicht nur am fortschrittlichen Schulsystem, sondern an der generell kinderfreundlichen Atmosphäre in der Stadt. Es gibt etliche familienfreundliche Cafés und Restaurants und der nächste Park zum Spielen ist nie weit entfernt. Ganz gleich ob es die großen grünen Oasen der Stadt, wie der Vondelpark oder der Oosterpark, sind oder die vielen kleineren Grünflächen in den Vierteln und Quartieren der Metropole. 

Das Van Gogh Museum

Amsterdam hat zahlreiche kulturelle Attraktionen, Weltklasse-Museen, tolle Theater und Konzerthallen. Das Highlight in dieser Hinsicht ist ohne Zweifel das Van Gogh Museum, das die weltweit größte Sammlung von Meisterwerken des Ausnahmekünstlers zeigt: Über 200 Gemälde und 500 Zeichnungen. Von Stockwerk zu Stockwerk lässt sich die Entwicklung Van Goghs und seiner Kunst verfolgen, die so viele nachfolgende Maler inspirierte. Für das Museum sollte man einige Stunden einplanen – oder am Freitagabend kommen. Dann hat das Haus bis 22 Uhr geöffnet, es gibt eine Pop-Up-Bar, DJ-Musik, Gratis-Führungen – relaxter kann man große Kunst nicht genießen.

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Die urige Architektur

Das Gefühl von Geborgenheit und Vertrautheit, das sich schnell einstellt, wenn man zu Fuß durch Amsterdams traditionelle Viertel geht, hat vor allem mit der einmaligen Architektur dort zu tun. Vor allem die alten kleinen Wohnhäuser entlang der Kanäle prägen das Bild der Stadt. Die urigen Häuschen sind so schmal, dass es nahezu unmöglich ist, Möbel über die engen Treppen von einem Stockwerk ins andere zu transportieren. Deswegen gibt es an vielen Giebeln noch heute kleine Kräne, mit denen man wie vor Jahrhunderten sperrige Gegenstände in die oberen Etagen hieven kann.

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Der Red Light District

Die meisten haben schon davon gehört, bevor sie es gesehen haben: Amsterdams Rotlichtviertel. „Anything goes“ lautet das Motto hier, und der Reiz der Dinge, die vielerorts sonst verboten sind, machen immer noch einen Teil der Faszination des ältesten Stadtteils Amsterdams aus. Prostitution und weiche Drogen sind hier seit Ewigkeiten legal und entsprechend günstig. Huren bieten ihre Dienste in den berühmten rot erleuchteten Schaufenstern an. Es gibt etliche Sexshops, derbe Live-Shows, sündige Museen und mit Marihuana-Rauch vernebelte Coffee Shops.

Doch während in anderen Metropolen der Red Light District eher eine No-Go-Area ist, pulsiert hier in Amsterdam bei Tag und Nacht das Leben. De Wallen, wie das mittelalterliche Viertel mit seinen verwinkelten Gassen eigentlich heißt, bietet mehr als nur die Attraktionen für angetrunkene und überwiegend männliche Touristen. Neben den schmierigen Bars und Pubs gibt es hier stilvolle bruin cafés (traditionelle niederländische Kneipen), unabhängige kleine Brauereien und jede Menge, teils hervorragende, Fast Food-Imbisse. Am östlichen Rand des Red Light Districts liegt Zeedijk, Amsterdams Chinatown, mit einem entsprechenden Angebot hervorragender Restaurants.

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Die Autorin
Schon mit 15 Jahren flog Bruntje Thielke für zwei Monate nach Nicaragua, wo sie unter abenteuerlichen Verhältnissen bei einer 11-köpfigen Familie wohnte. Die Reisefreude und Abente ... mehr
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