Mailands Top-Attraktionen | reisereporter.de

Mailand von hässlich bis hervorragend

Hauptstadt der Lombardei, der Mode und Heimat vieler gut aussehender Menschen. Die ihre Stadt seltsamer Weise hässlich finden. Wir finden: Mailand ist in ziemlich vielem hervorragend. 

Die zweitgrößte Stadt Italiens liegt in der Poebene und ist Hauptstadt der Provinz Mailand. Sie ist eine der Modehauptstädte der Welt.
Die zweitgrößte Stadt Italiens liegt in der Poebene und ist Hauptstadt der Provinz Mailand. Sie ist eine der Modehauptstädte der Welt.

Foto: imago/Pacific Press Agency

1. Bellissimi! Der Dom und die Scala

Ok – es ist nicht Florenz, Venedig oder Rom. Aber da sitzt du auch nicht zwischen mehr als 4000 verschiedenen Statuen auf dem Dach eines Doms aus Marmor. Aus 107 Metern Höhe schaust du mit den steinernen Gesellen auf die Altstadt hinunter und bei klarer Sicht sogar auf die nördliche Alpenkette.
Weniger spektakulär und ein Grund für die Häme der hiesigen Bevölkerung ist das Äußere der Scala, des berühmten Opernhauses. Das Wahrzeichen der Stadt zeigt erst im Inneren seine Pracht. So ist es bei vielen Locations in Mailand – immer zweimal hinschauen.

2. Shopping in der Modemetropole

Der „Aperol Sprizz“ ist ein italienischer Klassiker. Und den gibt es mit grandiosem Blick auf den Dom in der „Terazza Aperol“. Die befindet sich in der Galleria Vittorio Emanuele Maria Alberto Eugenio Ferdinando Tommaso di Savoia. Bitte was? Na, die Galerie. Diese überdachte, italienische Jugendstil-Kleinstadt, in der wirklich alle exklusiven Marken vertreten sind, von Armani bis Versace. Das bist nicht du? Dann geht’s auch günstiger – in den Vierteln Via Torino, Torso Como oder Torso Garibaldi.

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3. Das Lieblingsessen der Lombarden

Die italienische Küche triumphiert eh auf der ganzen Welt. Womit soll Mailand dann kulinarisch überraschen? Mit Klassikern wie der Casouela zum Beispiel. Einer Art Eintopf aus Schweineresten und Wirsing. Klingt mittelmäßig, schmeckt aber erste Sahne. Besonders in der „Trattoria Sabbioneda Da Romulo“ in der Zona Buenos Aires. Kleiner Tipp: Unbedingt vorher reservieren! Außerdem empfehlenswert ist das milanesische Kotelett. Es kommt vom Kalb und wird paniert – mit Knochen so groß, dass Kenner gern ein „Elefantenohr“ bestellen. Als Aperitif passt immer ein Negroni Sbagliato – erfunden in der Bar Basso. Wo die ist? In Mailand natürlich.

 

4. Mailands Kiez: das Navigli-Viertel

Die Norditaliener sind nicht als Partyvolk bekannt, länger als bis fünf Uhr zu feiern wird schwierig. Aber hey, dafür gibt es ja das Navigli-Viertel. Es erinnert ein bisschen an Amsterdam – Kanäle, Restaurants, dazu meistens besseres Wetter. Das „Rocket“ hat jetzt endlich seine Clublizenz. Früher nur eine Bar, wird heute wild getanzt. Aber immer zu einem anderen Stil. Jeder Abend eine Sneak-Preview! 

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5. Gute und günstige Nacht – Übernachten in Mailand

Teure Hotels und Apartments gibt es in Mailand genug, und die findest du schon alleine. Je näher das Zentrum, desto kostspieliger. Aber mit www.bbitalia.de, einer italienische Website für Bed and Breakfast-Unterkünfte, geht übernachten wesentlich günstiger. Einfach Zielort und Reisezeitraum eingeben und die Suchmaschine spuckt dir zig Apartments inklusive Lageplan aus. Zentrumsnah startest du in einem Doppelzimmer inklusive Frühstück bei 67 Euro.

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Die Autorin
Alexa v. Busse hat erst als Flugbegleiterin, dann als Journalistin die Welt bereist. Liebt jedes Land – besonders die, in denen französisch gesprochen wird und Wein auch aus Tüten ... mehr
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