Rhodos: Die Insel erleben | reisereporter.de

Was du auf Rhodos nicht verpassen darfst

300 Sonnentage, ein Tal voller Schmetterlinge und traumhafte Buchten. Das ist dir nicht konkret genug? Dann darfst du jetzt gerne weiterlesen. 

Rhodos: Mit 1.401,459 km² ist sie die viertgrößte Insel Griechenlands.
Rhodos: Mit 1.401,459 Quadratkilometern ist sie die viertgrößte Insel Griechenlands.

Foto: pixabay.com/tpdave

1. Fisch im Osten, Fleisch im Westen

Wenn du keine Allergie als Entschuldigung hast, musst du Fisch essen. Du bist schließlich auf einer Insel im Mittelmeer. Das Gorgona ist eine echte, griechische Fisch-Taverne und liegt direkt am Strand von Stegna, im Osten der Insel. Auf der gegenüberliegenden Westseite dagegen, aber etwas oberhalb der Küste, gibt es das volle Fleischprogramm zusammen mit edlen, endemischen Tropfen. Embona heißt das Bergdorf, in dem die Menschen vor allem von Weinanbau leben. Griechischer Wein ... Und wenn du dann traurig wirst, bestelle dazu ein Kotelett vom Grill. Das erheitert!

 

2. Eine Wassermelone tragen (und essen)

Rhodos ist gut für die Gesundheit. Dank der 300 Sonnentage im Jahr erhältst du an jeder Ecke süße Vitaminbomben wie Granatäpfel. Wusstest du, wie und wo die wachsen? Und die Melonen sind hier so groß, dass du einziehen könntest. Noch besser schmeckt sie natürlich, wenn sie von eigener Hand geerntet wurde. Daher ein Tipp: Viele Felder sind nach der Ernte nicht komplett leer und hier und da kann man sich problemlos um die Reste kümmern.

Granatäpfeln beim wachsen zugucken #rhodos #sonne #warm #granatapfel

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3. Faliraki – Sand und Sause

Die Touristenhochburg Faliraki an der Ostküste von Rhodos hat überlaufene 
Strände – ja. Wenn deine Familie eine Auszeit davon braucht, bereitet besonders dem Nachwuchs der actionreiche „Fantasia Luna Park“ eine Freude: Achterbahnen, Karussells, Riesenrad – alles da. Wem das im Sommer zu heiß wird: Drei Kilometer weiter liegt einer der größten Wasserparks Europas. Für Erwachsene und Kinder ab zwölf Jahren gibt es hier ordentlich Nervenkitzel. Zig Rutschen, Eisenbahn, Achterbahn und Koordinations- und Balancespiele rechtfertigen den Eintritt von bis zu 24 Euro pro Person.

 

4. Der Russische Bär im griechischen Schmetterlingstal

Im Norden von Rhodos liegt das Tal der Schmetterlinge – Petaloudes. Von Juni bis September sind Bäume und Böden plötzlich so seltsam bewachsen, nein behangen. Erst auf den zweiten Blick erkennt man die Konturen der Tausendschaften von Schmetterlingen. Von oben schwarz-gelb, von unten rot leuchtet der „Russische Bär“, die „Spanische Flagge“ oder der „Gepunktete Harlekin“. Der Harzgeruch der nur hier wachsenden Amberbäume lockt sie von Ende Juni bis Mitte September an, und sie locken die Touristen. In der Hauptsaison kommen Busladungen an Menschen an, weshalb die Zahl der Tiere zurückgeht. Am besten also, du guckst es dir in der Nebensaison Anfang September an.

 

5. Kallithea, ein italienisches Kleinod auf Rhodos

Die Einfahrt zur Bucht von Kalithea liegt mitten an der Hauptstraße zwischen den Orten Faliraki und Kalithea. Italienische Architekten hatten hier einst eine Thermen-Oase erschaffen, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Jahrzehnte lag das Kleinod brach, im Inneren des zentralen Kuppelbaus wuchsen Bäume. 2007 dann schließlich wurde eine komplett restaurierte Therme eingeweiht. Heute kostet die Bucht drei Euro Eintritt, aber dafür schnorchelt man hier auch in glasklarem Wasser mit vielen Fischen, was es so im Mittelmeer nicht mehr allzu oft gibt.

 

6. Mit der Nachbarin Symi Freundschaft schließen

Symi hat ein sonniges Gemüt und ist unglaublich freundlich. Manchmal nimmt man sie gar nicht war, dabei ist sie so schön und bestimmt auch gut zu dir. Du bist vergeben? Egal – es geht nur um die Nachbarinsel. Das einfachste Kennenlernen startest du mit einer Bootstour von Rhodos aus - anderthalb Stunden Sonne tanken, dann betrittst du die 58 Quadratmeter große 3.000-Seelen-Gemeinde. Du musst nur einmal im Urlaub früh aufstehen, die Boote legen bereits zwischen 08:00 Uhr und 09:30 Uhr im Hafen von Mandraki ab.

 

7. Strand – aber welcher? Ein Mini-Strand-Führer

Familien gehören an die Ostküste. 33 Grad und mit leichtem Wind nicht zu heiß: Tsambika.
Mit steifer Brise das Surfer-Paradies: Prasonis ist im Süden.
Rückzug in die schönste Bucht der Insel: St. Pauls Bay bei Lindas

 

 

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