1. Paris ist ein kleines Schmuckkästchen, die Stadt würde neun Mal in Berlin reinpassen.
  2. Weil sich viele noch daran erinnern, dass bis 2007 in den vielen Stadtparks immer das Schild „Betreten verboten“ auf dem Rasen stand. Heute sind die 102 Parks und Grünflächen Picknick-Hotspots.
  3. Weil es 303 Metrostationen gibt und hier das „Vélib“, das erste Citybike der Welt, im Jahr 2007 gelauncht wurde. Mit dem bewegen sich inzwischen 37 Prozent der Pariser von A nach B.
  4. Weil nach „Je suis Charlie“ dann der Aufruf „Je suis en Terrasse“ mutig befolgt wurde: Sich auf Caféterrassen zum „Apéro “ zu treffen – mehr denn je!   

    #jesuisenterrasse, rue Greneta, Paris II

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  5. Weil du im Zug in zwei Stunden am Meer oder in zwei Stunden und 15 Minuten in London bist.
  6. Weil Obst- und Gemüsehändler auf den Märkten morgens mit ihren Äpfeln und Clementinen hübsche Pyramiden bauen, statt einfach alles aus der Kiste rollen zu lassen.
  7. Weil Taxifahrer, seitdem sie über das Ende ihres Monopols nachdenken müssen, jetzt fast immer ziemlich nett sind.
  8. Weil Pariser weiter Entrée, Hauptspeise und Dessert bestellen.
  9. Weil …der Eiffelturm!  

     

  10. Weil sich alle daran gewöhnt haben, vor Kaufhäusern und Museen ihre Taschen dem Sicherheitscheck zu unterlegen.
  11. Weil die Stadt so oft nach Barbecue riecht. Wann immer Streiks und Demos sind, gehört es zur Folklore, dass Würstchenbrater mit ihren Wägelchen das Ganze begleiten. Und es wird häufig gestreikt.
  12. Weil Paris großes Kino ist: Jeden Tag werden hier irgendwo zehn Filme gedreht.
  13. Weil du durchaus der Pariser 1900-Romantik entkommen und etwas Modernes sehen kannst: Das Gebäude von Frank Gehry der Louis Vuitton Stiftung im Bois de Boulogne (2014). Oder zum Beispiel die Hochhausstadt „Les Olympiades“ (1969, aber gut in Schuss) – ursprünglich zum Empfang der Boat People aus Vietnam gebaut, die es liebevoll gepflegt haben.
  14. Weil von Dienstagmorgen bis Sonntagmittag die Märkte geöffnet sind. Ein Pariser kann sich eben nicht vorstellen, wie er mit Zeug aus dem Supermarkt einen Sonntagsbraten hinlegen soll.
  15. Weil der Louvre eine Stadt in der Stadt ist und du da ohne kulturellen Druck und gratis jeden ersten Sonntag des Monats stundenlang wandern kannst: 14,5 Kilometer Flure. Wenn du jedes der ausgestellten 35.000 Werke zehn Sekunden lang anschaust, brauchst du drei Tage und zwei Nächte.