Devid Striesow (43) ist einer der bekanntesten deutschen Schauspieler. Seit 2013 ist er für den Saarländischen Rundfunk als „Tatort“-Kommissar Jens Stellbrink im Einsatz. Einer seiner erfolgreichsten Filme ist „Ich bin dann mal weg“ aus dem Jahr 2015, in dem er den Entertainer Hape Kerkeling in der Verfilmung von dessen gleichnamigem Bestseller darstellt. Striesow wurde auf Rügen geboren, wuchs in Rostock auf, lebt heute in der Uckermarck.

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Kreidefelsen in Jasmund auf Rügen. Foto: imago/Schöning

Und wo bist du, wenn du „mal weg“ sein willst?
Devid Striesow: Ich wohne sehr ländlich, also findet mein Urlaub zwischen den Drehs auch viel zu Hause statt. Weil es dort Wasser gibt, weil es die Möglichkeit zu Spaziergängen gibt. Ich könnte auch nach Dänemark fahren, aber das macht ja gar keinen Unterschied. Und ich finde es auch schön, mal zu Hause zu sein. Und ich finde es auch immer wieder wahnsinnig interessant, an der Ostsee zu sein, in Hiddensee. Ich stamme ja aus der Gegend. Und ich finde die See einfach immer wieder sehr schön. Aber die Berge mag ich auch …

Bestimmte Berge?
Ich war unlängst zu Dreharbeiten für den Kinderfilm „Die Pfefferkörner und der Fluch des schwarzen Königs“ in Südtirol, auf 2.500 Metern Höhe, das war sehr beeindruckend. Und dann macht man eben den Urlaub danach als Kontrastprogramm, am Meer.

Das alles klingt danach, als würdest du im Urlaub viel mit dem Auto unterwegs sein.
Richtig. Ich nehme das Auto eigentlich überall mit hin. Ich fahre sehr gerne Auto, auch lange Strecken. Das finde ich sehr entspannend. Ich kann da Sachen machen, die ich sonst im Hotel auch machen würde, Hörbücher oder Musik hören. Ich fahre nicht schnell, ich fahre gerne smooth, 120, 130, mit Tempomat. Sodass man im Innenraum auch noch gut klassische Musik hören kann. Ich finde, in Bewegung zu sein ist eigentlich ein guter Zustand. Ein guter Aggregatzustand.

Was für ein Auto fährst du?
Einen VW Touareg. Ich fahre zigtausend Kilometer pro Jahr, beruflich und privat, das lässt sich oft gar nicht voneinander trennen. Da sind dann Kinder dabei, ein Hund. Und noch etliche andere Dinge, die Platz brauchen. Und den hat das Auto. Ich liebe es, das ist wirklich eine unglaubliche Kiste.

Fahrsicherheitstraining für MarkenbotschafterVolkswagen
Devid Striesow ist Markenbotschafter für Volkswagen. Hier am Steuer eines VW Golf bei einem Fahr- und Sicherheitstraining. Foto: Volkswagen

Du fährst aber auch Motorrad.
Ja, eine Ducati, 800 Kubikzentimeter. Das hat mit dem „Tatort“ zu tun. Dort ist jetzt die Vespa, die ich bislang gefahren habe, verunglückt. Und im Zuge dessen wurden Kontakte zu Herstellern von größeren Maschinen aufgenommen. Ich finde das sehr schön, sehr männlich.

Striesow aka "Tatort"-Kommissar Stellbrink beim Dreh auf seiner Vespa in Saarbrücken.
Striesow a.k.a "Tatort"-Kommissar Stellbrink beim Dreh auf seiner Vespa in Saarbrücken. Foto: imago/Becker&Bredel

Machst du dann auch mal Ferien mit Freunden, zum Beispiel Motorradtouren?
Nein, keine Touren. Urlaub ist Familiensache. Motorrad fahre ich vorwiegend als Training für den „Tatort“. Ich bin jetzt auch in einem Alter, wo man alles vorsichtiger angeht. Ich will nicht, dass es mich auf die Fresse haut.