Skurrile Mahlzeiten, die wirklich gegessen werden

Im RTL-Dschungelcamp müssen die Kandidaten die widerlichsten Mahlzeiten über sich ergehen lassen. Diese 9 skurrilen Delikatessen werden jeden Tag von Menschen verspeist. 

Essbare Insekte: Heuschrecken, Mehlwürmer und Zophobas.
Essbare Insekten: Heuschrecken, Mehlwürmer und Zophobas.

Foto: imago/Lars Berg

1. Balut – ausgebrütetes Vogelei

Diese Delikatesse gibt es auf den Philippinen und in Vietnam. Ab dem 14 Bruttag, wenn das Küken gereift ist, wird das fast ausgebrütete Ei verkauft. Auch in den USA ist die Delikatesse inzwischen erhältlich, weil hier viele Philippiner leben. Das Eigelb schmeckt nach Eigelb, das Küken nach Huhn.

2. Frittierte Skorpione

In Deutschland gibt es Pommes und Bratwurst. In China und Thailand findest du stattdessen frittierte oder gekochte Skorpione. Bis auf den Stachel sind sie komplett essbar. Vorher solltest du allerdings die Schale entfernen. Skorpione haben vom Geschmack her Ähnlichkeit mit Hummer.

 

3. Durian (Kotzfrucht)

Auf den ersten Blick wirkt die Frucht harmlos und unscheinbar. Die Durian wird umgangssprachlich auch Kotz- oder Käsefrucht genannt. Sie wächst in Thailand, Malaysia und anderen tropischen Gebieten. Den Durianbaum gibt es in ungefähr 30 verschiedenen Arten, aber nur 9 von ihnen produzieren die essbare Frucht mit dem speziellen Geruch.

Eine Durian erreicht die Größe einer Kokosnuss. Im Inneren enthält sie drei bis sechs Kammern, die jeweils mehrere Samen enthalten. Die Samen sind umgeben von übelriechendem, gelblich schmierigem Fruchtfleisch, das der Pflanze ihren weniger schmeichelhaften Namen „Kotzfrucht“ einbringt.

 

4. Frittierte Vogelspinne

In Kambodscha gehört sie zu den anerkannten Nahrungsmitteln. Standverkäufer tragen hier unzählige Tablettes mit frittierten Spinnen durch die Gegend. Das Gericht gilt als Snack für zwischendurch.

 

5. Hühnerfüße

In vielen Teilen der Welt werden Vogelfüße verspeist. Sowohl im Südamerika-Urlaub als auch in Kambodscha, Namibia, Südafrika oder China wirst du fündig werden. Oft werden sie als Beilage serviert. Viel ist nicht dran am Hühnerfuß, aber wenn du vorwiegend auf die Haut vom Geflügel stehst, dann ist diese Delikatesse ein Muss für dich. 

 

6. Mehlwürmer und Heuschrecken

Das klingt Dschungelcamp, doch vielerorts gelten diese Tiere als Delikatessen – auch in Norddeutschland. Laut einem Bericht der Welternährungsorganisation stehen in 140 Ländern Insekten auf dem Speiseplan. Das liege vor allem an dem hohen Eiweißgehalt der Kleintiere. Besonders beliebt sind sie in Asien und Südamerika.  

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7. Sannakji (lebende Tentakel)

Bei dem koreanischen Sannakji handelt es sich um lebenden Tintenfisch, der kleingehackt wird. Die Nerven bleiben aktiv und lassen die Tentakel zappeln.  

 

8. Kalbskopf

Als Mahlzeit ist der Kopf des Tieres für viele undenkbar. Das alte Gericht aus Großelterns Zeiten schreckt ab. Die Delikatesse gibt es heute kaum noch, in Frankreich findest du sie allerdings noch. Der Kalbskopf wird zwar auch noch im Ganzen oder halbiert serviert. Aber meist werden zunächst die Knochen abgelöst sowie Haut, Augen und Nase entfernt. 

 

9. Hirn

Hirn wurde früher auch in Deutschland verspeist, heute kommt das selten vor. In vielen anderen Ländern gehört es nach wie vor auf den Speiseplan, zum Beispiel in Asien oder Südafrika. Vorwiegend wird das Hirn von Rind, Kalb, Huhn und Lamm verarbeitet. Rohes Hirn hat einen leicht nussigen Geschmack. Gegart schmeckt es ein wenig nach Leber.

 

Videozusammenfassung

 

 

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Dario Teschner, Multimedia-Redakteur und Reporter vor Ort. „Reisen können, ist eine der schwierigsten Künste. Eigentlich müsste man es im Hauptberuf betreiben.“ (Walter Nissen) Ein ... mehr
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