7 ungewöhnliche Raststätten | reisereporter.de

7 ungewöhnliche Raststätten für die Urlaubsfahrt

Raststätte, das klingt nach trister Einöde am Rande der Autobahn. Aber es geht auch anders. Wir haben sieben besondere Rasthöfe gefunden, die wirklich einen Besuch wert sind.

Autobahnraststätte Beverbach an der A40, Deutschland, Nordrhein-Westfalen
Spannende Architektur: die Autobahnraststätte Beverbach an der A40.

Foto: imago/blickwinkel

1. Beverbach

An der A40 zwischen Bochum und Dortmund.
Hier gibt es vor allem außergewöhnliche Architektur zu bewundern. Das Wahrzeichen der Raststätte ist ein weithin gut sichtbarer Förderturm. Die Stahlkonstruktion ist 15,75 Meter hoch und wiegt 26,5 Tonnen. Der Turm verfügt über zwei Aussichtsplattformen in 4,30 Meter und 7,10 Meter Höhe. Ungewöhnlich ist auch das zweistöckige Raststättengebäude mit einer geschwungenen, an das hügelige Gelände vor Ort angepassten und begrünten Dachkonstruktion. Auf der Sonnenterrasse stehen 66 Sitzplätze zur Verfügung. Originell: Die Soße für die Currywurst sprudelt aus einem Brunnen. Der Spielplatz nebenan ist ein kleines Kinderparadies.

 

2. Illertal Ost

An der A7 zwischen Ulm und Allgäu.
Die einzige Kunst-Raststätte Deutschlands entstand 1997 nach den Entwürfen des österreichischen Künstlers Herbert Maierhofer. Die geschwungene Fassade mit ihren Zwiebeltürmchen zitiert große Meister wie Gaudí oder Hundertwasser. Im Inneren setzt sich der ungewöhnliche Stil buntgekachelt  fort.
 

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3. Zugspitzblick

Auf dem Fernpass zwischen Füssen und Imst.
Wahrscheinlich die Raststätte mit der schönsten Aussicht. Kurz nach Lermoos lockt die „Raststätte Zugspitzblick“ mit gemütlichem Café und deftigem Restaurant. Einmalig ist der Blick auf Deutschlands höchsten Berg, kein Wunder das hier faszinierte Reisegruppen pausenlos Fotos schießen.
 

4. Moseltal

An der A61 südlich vom Autobahnkreuz Koblenz.
Die Raststätte befindet sich direkt an der Moseltalbrücke. Von dem Parkplatz und dem nahe gelegenen Spazierweg aus genießt der Gast das beeindruckende Panorama des Moseltals mit seinen vielen Weinterrassen. Gleich drei Wanderrouten führen direkt an dem Rasthof vorbei: „Mosella-Zauber“, Winninger Weinlehrpfad und der Moselhöhenweg.

 

5. Am Fichtenplan Nord

Am südlichen Berliner Ring (A10).
„Cindy‘s Diner“ – ein amerikanisches Road House – macht diese Raststätte zu einer Attraktion. Mit ihren mintgrünen Kunstlederstühlen und den schwarz-weißen Bodenfliesen weckt sie Erinnerungen an einen amerikanischen Highway. Natürlich gibt es Burger, sogar in einer Gourmet-Variante. Eine weitere Oldie-Raststätte im 50er-Jahre-Stil ist übrigens die Hochfelln Süd an der A8.

 

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6. Gruibingen Süd

An der A8 zwischen Stuttgart und Ulm.
Raus aus dem Stau, rein in die sanfte Welt des Feng Shui! In Gruibingen liegt die erste Raststätte in Europa, die nach den Gesetzen des Feng Shui gebaut wurde – oder wie es auf der Webseite heißt: „unter besonderer Berücksichtigung der Energieflüsse der landschaftlichen Umgebung“. Der Innenhof beherbergt einen Brunnen, der das „Qi“ oder die Lebensenergie der Gäste aktivieren soll, während drinnen ein „Raum der Stille“ dem umgebenden Motorenlärm eine meditative Ruhe entgegensetzt. Im Shop gibt es neben Kaugummis und Zeitschriften auch Duftöle und Windspiele, die Speisen sind bio-zertifiziert. Zusätzliche Entspannung findet man auf einem weitläufigen Außengelände mit grünen Wiesen, durch die sich ein Bächlein schlängelt.

 

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7. Dammer Berge

An der A1 zwischen Osnabrück und Bremen.
Dammer Berge gilt als „Tor zum Norden“ und ist die erste von nur zwei Raststätten in Deutschland, die direkt über der Fahrbahn gebaut wurden (Die Zweite ist die Raststätte Frankenwald an der A9 nahe Hof). Hier kann man seine Kaffeepause mit einer ungewöhnlichen Aussicht auf die vorbeirasenden Autos abhalten. Da die Raststätte in der Mitte der Brücke liegt und von beiden Autobahnseiten gut erreichbar ist, treffen sich hier gerne Geschäftsleute. So gibt es im Rasthof auch einen Business-Raum.

 

 

 

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Der Autor
Michael Heun, Journalist, Mensch und Reisender. Entstammt einer Seeräuber-Familie von Spiekeroog. Hasst Camping und kleine Flugzeuge. Liebt Berlin, Paris und gutes Essen. Nach acht ... mehr
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