Aber alle, die märchenhafte Landschaften, einen einzigartigen Sternenhimmel und spektakuläre Panorama-Wanderungen schätzen, sind hier genau richtig.

Dank der üppigen prähistorischen Wälder wirkt die Vulkaninsel aus der Ferne, als sei sie mit grünem Samt überzogen. Auf so kleinem Raum bieten weltweit nur wenige Regionen so viel landschaftliche Abwechslung. Zwischen dem üppigen Grün der Urwälder und Lorbeerhaine im Norden und der kargen Felsenwüste aus Vulkangestein im Süden liegen nur wenige Kilometer.

Das bis zu 2.426 Meter hohe Bergland mit der Caldera de Taburiente, einem der größten vulkanischen Einsturzkrater der Erde, und endlose Kiefernwälder prägen La Palma. Auf der Fahrt über die Insel wechseln sich die vielen Vegetationsstufen eindrucksvoll ab: Es gibt zahllose Bananenplantagen, Weinberge, Avocado- und Orangen-Anbaugebiete. 

La Palmas: üppige wilde Vegetation

40 Prozent La Palmas sind mit üppiger wilder Vegetation bedeckt, die an Berghängen und in den unzähligen wilden Schluchten wächst. Hier kommen Wanderer, Naturfans und Sonnenhungrige gleichermaßen auf ihre Kosten. Ein vollständig ausgeschildertes Netz von Wanderwegen überzieht die gesamte Insel und macht sie zu einem echten Trekkingparadies.

Natürlich gibt es auf La Palma auch die berühmten schwarzen Strände. Vor allem die sonnenverwöhnte Westseite der Insel lockt mit Badebuchten aus schwarzem Sand, die auch in der Saison nie so voll sind wie die beliebten Strände der anderen Kanareninseln. 

 

Santa Cruz: zauberhafte Hauptstadt

Spektakulär sind die Segelturns rund um die Steilküsten der Insel – oft begleitet von Walen oder Delfinen lassen sich Strände und Höhlen entdecken, die von Land aus nicht zu erreichen sind. Und mittendrin liegt Santa Cruz, die zauberhafte Hauptstadt, die ihre Besucher mit Kolonialstil und maritimem Flair in vergangene Jahrhunderte zurückversetzt.

Und noch etwas ist einzigartig auf La Palma: Der Nachthimmel. Dank der klaren, sauberen Luft und des von künstlichem Licht unberührten Sternenhimmels bietet La Palma herausragende Bedingungen für die Beobachtung von Sternen und wurde deshalb von der Unesco als Starlight Reserve ausgezeichnet. Auf dem mit 2.426 Metern höchstem Berg der Insel, dem Roque de los Muchachos, haben Wissenschaftler das größte Sternenobservatorium der nördlichen Hemisphäre gebaut, das Gran Telescopio Canarias (GTC) beeindruckt mit einem Durchmesser von 10,4 Metern.