Stuttgart: 10 Muss-Erlebnisse | reisereporter.de

Was du in Stuttgart gemacht haben musst

Hier kommen 10 Muss-Erlebnisse:

 

Der Cannstatter Wasen in Stuttgart bei Nacht: Musst du in der Landeshauptstadt Baden-Württembergs unbedingt mal besuchen.
Der Cannstatter Wasen in Stuttgart: Musst du in der Landeshauptstadt Baden-Württembergs unbedingt mal besuchen.

Foto: imago/imagebroker

1. Schweinchen Tommy in der Wilhelma besuchen

Die Wilhelma zählt zu den schönsten Zoos in Deutschland. Über 11.500 Tiere aus aller Welt leben hier. Das niedlichste von ihnen ist vielleicht „Glücksschwein“ Tommy, das in diesem Sommer die neue Haltestelle eröffnete, die direkt vor den Eingang des Zoos in Bad Cannstatt führt. 

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2. Ab in den Besen

Die Stuttgarter lieben ihren „Besen“ (schwäbisch: Besa). Aber nicht nur den, den man für die Kehrwoche braucht, sondern die Gastwirtschaften auf Zeit.

Wer zwischen September und April in Stuttgart ist, muss unbedingt in eine dieser Besen-Wirtschaften und dort „a Viertele“ trinken und Ripple oder Maultaschen essen. Wie du einen Besen erkennst: Vor der Haustür hängt ein Reisigbesen. Achtung: Die Sitzplätze sind begrenzt.

3. Auf den Cannstatter Wasen gehen

Zweimal im Jahr findet in Stuttgart ein Volksfest auf dem Cannstatter Wasen statt: im Frühjahr das Stuttgarter Frühlingsfest und im Herbst das Cannstatter Volksfest. Unbedingt merken: Es heißt DER Wasen, nicht DIE Wasen. Ansonsten ist es aber vergleichbar mit dem Oktoberfest in München – nur etwas kleiner und gemütlicher.
 

4. Porsche fahren

Die Faszination vieler Stuttgarter für Autos kannst du vermutlich erst dann verstehen, wenn du selber mal Porsche gefahren bist. Da es bei den sparsamen Schwaben nur wenig umsonst gibt: Für 99 Euro kann man im Porsche-Stadtteil Zuffenhausen eine Stunde mit einem 911er fahren.

Der Porscheplatz in Stuttgart-Zuffenhausen mit dem Porschemuseum und dem Kunstwerk von Gerry Judah. Die 24 Meter hohe Skulptur des britischen Kuenstlers integriert drei Porsche 911.
Der Porscheplatz in Stuttgart-Zuffenhausen mit dem Porschemuseum und dem Kunstwerk von Gerry Judah. Die 24 Meter hohe Skulptur des britischen Kuenstlers integriert drei Porsche 911. Foto: imago/Arnulf Hettrich

5. Zacke fahren

Deutlich günstiger ist da die „Zacke“, die Stuttgarter Zahnradbahn. Sie treibt für 2,80 Euro vom Marienplatz bis nach Degerloch den Adrenalinspiegel in die Höhe. Die Steigung der klappernden Bahn beträgt an manchen Stellen nämlich fast 18 Prozent! Wer die sensationelle Aussicht auf den Kessel trotz zeitweiser Schieflage genießen kann: die ist gratis dabei. Für die Strecke von etwa zwei Kilometern und 205 Höhenmetern braucht die Zacke eine Viertelstunde. 

 

6. Wasser aus dem Mineralbad Bad Berg trinken

Wasser aus einem öffentlichen Bad trinken? Auch das geht nur bei den sparsamen Stuttgartern. Zumindest im Mineralbad Bad Berg ist das bedenkenlos möglich. Jeden Tag fließen fünf Millionen Liter natürliches Mineralwasser aus fünf Quellen durch die Schwimmbecken im Innen- und Außenbereich. Weil die frischen Quellen ständig fließen, ist eine Chlorierung oder eine Wasseraufbereitung nicht notwendig. Schade: Das Bad wird gerade saniert und ist in den nächsten Monaten geschlossen. 

summer

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7. Stäffele laufen

Die Stuttgarter Stäffele sind nichts anderes als die 400 Treppenanlagen, die von den vielen Hängen hinunter in den Talkessel führen. Sie gehen auf die Zeit zurück, als die Hänge rund um Stuttgart von Weinbauern bewirtschaftet wurden. Zu bestimmten Uhrzeiten kommt man über die Stäffele tatsächlich schneller und schöner zu Fuß von den Hügeln hinunter in den Talkessel. 

Morning run ✔️ #goodtobeback

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8. Spätzle essen

Ganz egal, wo und in welcher Form: Iss Spätzle! Es gibt die schwäbische Teigware in Stuttgart in fast jedem gut-bürgerlichen Restaurant. Sie sind dank ihrer jahrhundertealten Tradition das Sinnbild für die schwäbische Küche. Profis schaben sie von Hand. Aber auch die Zuhilfenahme einer Spätzlepresse oder eines Spätzlesiebes sind erlaubt. 

 

9. Den Zankapfel der Stadt anschauen

S21. Für viele Stuttgarter ist die Großbaustelle am Hauptbahnhof ein rotes Tuch. Gebaut wird im Herzen der Stadt trotzdem. Den besten Blick auf die Baustelle und den gesamten Talkessel hat man von der Aussichtsplattform des Bahnhofsturms. Den erkennt man ganz leicht an seinem charakteristischen, fast fünf Meter großen Mercedes-Stern auf dem Dach. Im Gegensatz zu vielen anderen Gebäuden in der Innenstadt überlebte der Turm den Zweiten Weltkrieg ohne nennenswerte Beschädigungen. Auch S21 wird der Bahnhofsturm überleben. Er darf stehenbleiben. 

on the top ????

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10. Zum Santiago-de-Chile-Platz

Der Blick von diesem Platz nur 200 Meter von der Haltestelle „Weinsteige“ entfernt ist magisch. Stuttgart liegt dir hier zu Füßen. Du siehst von hier aus den Schlossplatz, die Stiftskirche, den Charlottenplatz und noch viel mehr. Da kaum ein Tourist diesen Platz kennt, ist er nie überfüllt. Flasche Wein mitnehmen und genießen. 

#take????????

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