Peru: Tipps zum Essen & Schlafen | reisereporter.de

Erleben, essen, übernachten – Tipps für Peru

Getestet und für gut befunden: Aktivitäten, Hotels und Restaurants, die du dir in Peru nicht entgehen lassen solltest. 

Ein Sundowner in der Sanddünenwüste bei Ica.
Ein Sundowner in der Sanddünenwüste bei Ica.

Foto: Friederike Ostermeyer

Lima und die Küsten-Region

Gönne dir einen Sundowner in der Sanddünenwüste bei Ica

Diese Wüste ist wirklich magisch und derart märchen-mäßig schön, dass du dir vermutlich mehrmals dir Augen reiben wirst. Um das ganze Spektakel in seiner zauberhaftesten Weise zu erleben, buchst du dir am besten für den späten Nachmittag in der nahegelegenen Oase Huacachina einen Guide, der dich mit einem speziellen Sandbuggy mitten in die geschwungene Dünenlandschaft hineinfährt. Er kennt auch die besten Spots für unvergessliche Sonnenuntergangs-Momente. Weinchen oder sonstiges Lieblingsgetränk nicht vergessen. Romantik pur!

Übernachte auf dem Bilderbuch-Weingut Vinas Queirolo

Nicht weit von der Wüste entfernt befindet sich das Weingut Queirolo, wo einer der besten Weine Perus hergestellt wird. Die alte Anlage wurde in den letzten Jahren geschmackvoll restauriert und eignet sich perfekt als tiefenentspannte Übernachtungsmöglichkeit. Um dich herum Weinfelder, soweit das Auge reicht. Ansonsten Ruhe! Dazu köstliches Essen und ein Pool zum Abkühlen. Kreative nutzen den Ort gerne, um frische Kraft zu tanken und Inspiration für neue Projekte zu sammeln. 

Besuche eine familiengeführte Pisco-Brennerei

Pisco gehört zu Peru, wie Bier zu Deutschland. Das peruanische Nationalgetränk aus Traubenmost wird nicht in großen Fabriken, sondern ganz traditionell in zahlreichen, mitunter sehr kleinen Familienbetrieben entlang der Küste hergestellt. Dieser Weinbrand ist wirklich etwas ganz Besonderes, ebenso wie der daraus gemixte Pisco Sour. Die Brennereien, wie zum Beispiel „Bodega El Catatdor“, freuen sich immer über Besuch, außerdem bekommst du eine umfangreiche Einführungen in die Pisco-Philosophie sowie leckere, peruanische Hausmannskost. 

Fahre zum Seelöwengucken zu den Ballestas-Inseln

Diese felsige Inseln-Gruppe vor der Küste Perus bieten eine Artenvielfalt, welche nur die Galapagos-Inseln übertreffen können. Auf ihnen tummeln sich Massen an Humboldt-Pinguinen zusammen mit Pelikanen, Kormoranen und tausenden anderen Tieren. Zwischen all dem Gewusel, Geflatter und Gekreische räkeln sich ebenso unzählige Seelöwen, die sich vom ganzen Trubel nicht anstecken lassen. Stattdessen werfen sie sich für die Besucher ordentlich in Pose, dösen in der Sonne oder lassen sich scheinbar gespielt unbeeindruckt ins Wasser plumpsen. Ein Stück wirklich unberührte Natur, in der Menschen glücklicherweise nur Zaungäste sein dürfen. Mit etwas Glück schauen auch ein paar Delfine auf einen Besuch vorbei. 

Erlebe die ultimative Geschmacks-Explosion 

Und zwar im Restaurant „Astrid y Gastón“ in Lima: Sternekoch Gastón Acurio gilt als eine Art Nationalheld, weil er es geschafft hat, die peruanische Küche weltweit berühmt zu machen. „Essen ist Liebe, Peru ist Liebe“, sagt er. Besuche sein Restaurant „Astrid y Gastón“ in der Hauptstadt Lima (3 Michelin-Sterne, Menü ab ca. 50 Euro), das zu den Top 4 Südamerikas gehört. Bestelle das Nationalgericht Ceviche (roher, marinierter Fisch), dazu einen Pisco Sour und du wirst verstehen, was er meint. Lasse ohnehin keinen Tag aus, ohne eine peruanische Spezialität (wie wäre es mit gegrilltem Meerschweinchen?) probiert zu haben.

Meerschweinchen mal anders à la Gastón.
Meerschweinchen mal anders à la Gastón. Foto: Friederike Ostermeyer

Spaziere abends durch den Liebespark von Lima 

Der Liebespark an der Küste des blumigen Stadtteils Miraflores ist wohl eine der schönsten Antworten auf die schlimmen terroristischen Anschläge der 80er-Jahre. Geschwungene Mosaik-Mauern, auf denen die Namen von Liebespaaren eingearbeitet sind, säumen die traumhaft gestaltete Promenade mit Blick auf den funkelnden Pazifik. Jeden Abend zum Sonnenuntergang treffen sich hier Einheimische, Touristen, Musiker und andere Künstler, um das schönste Gefühl der Welt zu feiern: die Liebe. Umarmen, Küssen, sich tief in die Augen schauen. Was für ein wundervoller Ort!

 

Region Cusco und Machu Picchu

Wie du Machu Picchu ohne Massenansturm erlebst 

Die heilige Ruinenstadt der Inka gehört nicht ohne Grund zu den neuen sieben Weltwundern. Doch die 7.000 Besucher, die sich hier täglich durchquetschen, lassen weder ein heiliges, noch ein wundersames Gefühl aufkommen. Deshalb: Pünktlich um 6:30 Uhr morgens dort sein und die Magie des fast noch menschenleeren UNESCO-Welterbe-Schatzes für drei Stunden auf sich wirken lassen. Nimm anschließend nicht den Bus zurück ins Tal, sondern den Fußweg. Auf schmalen Treppchen geht es hinab durch den dicht bewachsenen Dschungel, dessen einmalige Pflanzenvielfalt samt Vogelgezwitscher nochmal einen ganz eigenen Zauber verbreitet. Mückenschutz nicht vergessen! 

Die heilige Inka-Stadt Machu Picchu.
Die heilige Inka-Stadt Machu Picchu. Foto: Friederike Ostermeyer

Besuche eine traditionelle Weberei im Anden-Dorf Chinchero 

Die von Hand gefertigten, peruanischen Stoffe sind nicht nur von bester Qualität, die farbenfrohen Muster haben zudem mystische Bedeutung. In den Anden-Dörfern rund um die Inka-Stadt Cusco gibt es einige von Frauen geführte Webereien, welche Decken, Tücher oder die berühmten peruanischen Mützen (Chullos) nach alter Tradition herstellen. Statte den Frauen (zum Beispiel Centro Textil Acllas) einen Besuch ab, lasse dich von ihnen in die Geheimnisse der Webkunst einweihen und kaufe hier deine Mitbringsel ein. Der Erlös kommt direkt den Frauen zu Gute, die mit ihrer Arbeit eine der schönsten Bräuche Perus am Leben erhalten. 

Eine Weberin trägt ihr Kind bei der Arbeit auf dem Rücken.
Eine Weberin trägt ihr Kind bei der Arbeit auf dem Rücken. Foto: Friederike Ostermeyer

Günstig übernachten in Cusco: Hostel Kokopelli

Die Inka-Stadt Cusco ist DAS touristische Zentrum Perus und eines der wichtigsten Ausgangspunkte für Anden-Wandervögel oder Machu-Picchu-Besucher. Das Hostel Kokopelli bietet dir nicht nur eine günstige Schlafmöglichkeit ab 11 Euro/Nacht, hier triffst du auch auf viele andere junge und oft wirklich interessante Menschen aus aller Welt. Das kleine, bunte Hostel wird mit viel Liebe geführt. An den Wochenenden verwandelt sich die Bar zu einem beliebten Party-Hotspot, wo teilweise weltbekannte Dj's auflegen. 

Gehoben übernachten in Cusco: Casa Andina Private Collection

Das in einem historischen Gebäude untergebrachte 4-Sterne-Hotel (Übernachtung ab 114 Euro) liegt nur drei Minuten zu Fuß vom berühmten Sonnentempel entfernt. Auch für alle anderen Sehenswürdigkeiten brauchst du von hier aus nicht länger als 15 Minuten. Bei der Casa-Andina-Gruppe kannst du dir zudem sicher sein, dass dein Geld im Land bleibt, was bei ausländischen Hotelketten leider nicht der Fall ist. Deshalb solltet du immer darauf achten, dass du dir eine Unterkunft suchst, die von Peruanern geführt ist.  

 

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