Das Beben ereignete sich etwa 45 Kilometer östlich vor der Küste von Neuirland. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS und des Geoforschungszentrums Potsdam hatte das Seebeben eine Stärke von 7,9. 

Die Zivilschutzbehörde von Neuseeland hatte auf Twitter eine Tsunami-Warnung für Neuseeland herausgegeben. Diese wurde aber mittlerweile wieder aufgehoben. Evakuierungen seien nicht notwenidig, aber die Menschen sollen nicht im Meer schwimmen gehen und auch vom Strand weg bleiben. 

Für die Küstenregionen von Papua-Neuginea besteht weiterhin eine Tsunami-Gefahr. Die Wellen können bis zu drei Meter hoch werden. „Bei einem Tsunami folgen mehrere hohe Wellen aufeinander“, teilte das Pacific Tsunami Warning Centre mit. Der Abstand dazwischen betrage zwischen fünf Minuten und einer Stunde. 

Außerdem warnen in Papua-Neuginea die Behörden vor weiteren Nachbeben. 

Der „Ring of Fire“

In den vergangenen Wochen ist es häufiger zu See- und Erdbeben in der Region, wie etwa vor den Salomonen, gekommen. Das liegt unter anderem an dem sogenannten „Ring of Fire“ beziehungsweise Pazifischer Feuerring. In dieser hufeisenförmigen Zone sind die Erdplatten sehr aktiv. Außerdem gibt es dort rund 400 Unterwasservulkane. Dadurch entstehen enorme Spannungen. Wenn diese sich lösen, kommt es zu einem Beben. 

Nach Angaben von USGS entstehen 90 Prozent aller Erdbeben in dieser Region.