Skihütten: Tipps für die Unterkunft | reisereporter.de

Das kleine Skihütten-Einmaleins

Welche Skihütte ist für dich die richtige? Hier kommen 8 Tipps für die Suche nach der geeigneten Unterkunft für deinen Skiurlaub in Österreich:

Die Sonne scheint auf Skihütten auf einem verschneiten Berg im Skigebiet in Österreich.
Die Sonne scheint auf Skihütten auf einem verschneiten Berg in Österreich.

Foto: Belvilla Ferienhäuser

1. Wer reist mit?

Vor einem Urlaub auf der Hütte solltest du dir folgende Fragen beantworten: Was erwarte ich von meinem Skiurlaub? Was möchte ich unternehmen? Wer reist mit? Begleiten dich deine Großeltern oder Eltern, ist ein Chalet in einem belebten Skiort mit alternativen Freizeitangeboten vielleicht das richtige. Eine Ferienanlage mit schneller Verkehrsanbindung und Schwimmbad eignet sich für Familien mit kleinen Kindern. Wenn du auf Abenteuer aus bist, dann gönn dir eine Auszeit in einer Berghütte direkt an der Piste.

Zwei Mädchen bauen einen Schneemann.
Zwei Mädchen bauen einen Schneemann. Foto: imago/Westend61

2. Abseits der Hotspots

Kappl statt Sankt Anton, Längenfeld statt Sölden – in weniger prominenten Skiorten zahlst du bis zu 30 Prozent weniger Miete für die Unterkunft (ab 85 Euro pro Person/Woche). Auch die Wahl des Skigebiets hat Auswirkungen: Die Preise für den Skipass liegen in den Tiroler Superskigebieten wie Brixen oder Ischgl zwischen 220 und 250 Euro pro Erwachsenen und Woche. In Hohentauern sind es 177 Euro für die aktuelle Saison. „Die Steiermark hat kleine, aber feine Skiregionen, die sich für Familien prima eignen“, sagt Pepijn Zijsling, Österreich-Experte von Belvilla Ferienhäuser.  

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3. Lage, Lage, Lage

Mehr noch als bei anderen Urlauben zählt in den Skiferien die Lage. Eine Unterkunft nahe der Liftanlagen ist für Skifreunde ein Muss. Ski-Busse sorgen alternativ für den Transfer.

Skihütten direkt an der Piste sind dagegen selten und schnell ausgebucht. Für Familien hat die Infrastruktur Priorität: Ärzte, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten und Rodelbahnen müssen gut erreichbar sein. Der Lagen-Check über Google-Earth kann dir helfen, Vermieter geben zusätzlich Auskunft. 

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4. Tipp zur Anreise

Die einsam gelegene Hütte direkt am Berg ist für skiverrückte Gruppen zwar ideal, für Familien mit Kindern aber eher ungeeignet. „Hütten, die nur mit dem Lift zu erreichen sind, haben ihre Nachteile“, sagt Pepijn Zijsling. „Reizvoll ist es schon, morgens der Erste auf der Piste zu sein. Aber um 16 Uhr fährt der letzte Lift. Wer bis dahin nicht alles erledigt hat, muss bis zum nächsten Morgen warten. Bei einem akuten Notfall, hilft nur der Helikopter.“

Lass dir daher im Vorfeld vom Vermieter erklären, wie du die Hütte am besten erreichst. Der größte Teil der Unterkünfte verfügen über eine Autozufahrt. Ist dies nicht der Fall helfen Vermieter auch mit Schneemobil beim Gepäcktransport. 

 

5. Sparen beim Stromverbrauch

Gemäß Preisangabenverordnung müssen Ferienhausvermieter pauschale Nebenkosten für Strom und Wasser in den Gesamtmietpreis einbeziehen, es sei denn, der Verbrauch wird per Zähler abgerechnet. „Interessierte Gäste sollten sich vorab eine Beispielabrechnung vorlegen lassen, damit sie von den Nebenkosten nicht überrascht werden“, empfiehlt Zijsling. Es lohne sich, Vermieter von Skiunterkünften nach Sonderkonditionen zu fragen: „Viele Vermieter haben mit ansässigen Anbietern spezielle Kooperationen geschlossen.“

 

6. Wie wird geheizt?

Fernwärme, Erdgas oder Öl sind in den Skihütten üblich. Läuft die Heizung über Strom, kann das ziemlich teuer werden. Kachel- und Kaminöfen sparen Heizkosten und sorgen für eine behagliche Atmosphäre. Wer nur ab und an den Kamin als Wärmequelle nutzen möchte, sollte auf eine Hütte setzen die eine Kombi aus Heizung und Ofen hat.

Vermieter stellen Brennmaterial und Zubehör bereit. Frag allerdings vorab nach, ob das Feuerholz im Mietpreis enthalten ist. 

 

7. Rechtzeitig buchen

In XXL-Selbstversorgerhäusern ab 20 Personen sind große Gruppen unter sich. Einige Vermieter haben dafür ehemalige Pensionen zu großzügigen Ferienhäusern umgebaut. Andere setzen direkt auf moderne Holzchalets. Um eines der begehrten Gruppenhäuser zu ergattern, solltest du rechtzeitig planen und bis zu ein Jahr im Voraus buchen.

Auch zu Silvester, Karneval und Ostern ist kurzfristig kaum etwas zu bekommen. An den Weihnachtsfeiertagen dagegen gibt es immer noch freie Unterkünfte. „Die verbringen deutsche Familien gerne in den eigenen vier Wänden“, sagt Zijsling. Kleine Familien und Paare, die kurzfristig in den Winterferien für eine Woche ein Ski-Appartement suchen, haben ebenfalls gute Chancen.

 

8. Was ist inklusive?

Bei den Skiunterkünften handelt es sich in den meisten Fällen um Selbstversorgerhütten. „Bettwäsche ist häufig im Mietpreis enthalten – Handtücher müssen Gäste mitbringen“, sagt Zijsling. Ebenso wie Grundnahrungsmittel und Hygieneartikel.

In den meisten Unterkünften bist du gut zu erreichen: „80 Prozent der Skihütten verfügen über WLAN, davon bieten etwa 90 Prozent der Vermieter den Service kostenlos an.“

Achte auf Details: Die richtige Bettengröße, Spielgeräte für die Kinder und eine Ski- und Rodelaufbewahrung können wichtig für einen entspannten Skiurlaub sein.
 

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