Nach Unstimmigkeiten zwischen der Konzertagentur von Marek Lieberberg und dem Betreiber des Rings zog das Festival zum 40 Kilometer entfernten Flugplatz Mendig. Der Ausweichstandort sei nach Lieberbergs Angaben aber nicht mehr länger tragbar. Der Veranstalter stellt die Wirtschaftlichkeit infrage und begründet dies mit „ständig erweiterten Auflagen der Naturschutzbehörden“. 

Das Festivalgelände von Rock am Ring am 06. Juni 2014 auf dem Nürburgring aus der Vogelperspektive.
Das Festivalgelände von Rock am Ring am 06. Juni 2014 auf dem Nürburgring aus der Vogelperspektive. Foto: imago/Manngold

Ausweichplatz brachte nur Ärger

Die Veranstalter mussten 2015 und 2016 ordentlich einstecken. Im Juni 2016 brachen die Verantwortlichen das Festival wegen schwerer Unwetter vorzeitig ab. Die Besucher bekamen Teile des Eintrittspreises erstattet. Auch 2015 sorgten Blitzeinschläge auf dem Gelände für ordentlich Zündstoff. 

Zurück zu den Wurzeln 

Der Streit mit dem Betreiber der Rennstrecke sei vom Tisch, heißt es von der Konzertagentur. Bei den Verhandlungen hätten sich beide Parteien bemüht, das Festival wieder zum Nürburgring zu holen. Das ist offenbar gelungen. 

Der Konzertveranstalter und Gründer von dem Rock am Ring Festival - Marek Lieberberg - verabschiedet sich vor den Fans.
Der Konzertveranstalter und Gründer von dem Rock am Ring Festival - Marek Lieberberg - verabschiedet sich vor den Fans. Foto: imago/Manngold

Kartenvorverkauf gestartet

Nach Angaben des Veranstalters sind bislang 40.000 Tickets verkauft. Bereits erworbene Karten haben selbstverständlich Gültigkeit für den Nürburgring. Vom 2. bis zum 4. Juni geht am Nürburgring dann wieder ordentlich die Post ab, wenn Bands wie „Die Toten Hosen“, „Beatsteaks“, „Rammstein“ und Co. ihren Fans wieder ordentlich einheizen. 

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