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Small Planet entschuldigt sich bei Fluggästen

Small Planet bittet Kunden um Entschuldigung. Die Airline sorgte zuletzt mit Rekordverspätungen für Schlagzeilen. Sie ließ ihre Fluggäste teilweise mehr als 50 Stunden auf ihre Flüge warten.

Ein Flugzeug der Small Planet Airlines auf dem Rollfeld in München.

Foto: imago/Sven Simon

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„Wir wissen, dass momentan nicht alles störungsfrei verläuft. Dafür entschuldigen wir uns“ – so beginnt die Entschuldigung, die die Fluggesellschaft Small Planet Airlines Anfang der Woche unter anderem auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte. In der letzten Augustwoche sorgte die Airline teilweise mit Megaverspätungen für genervte Passagiere.

Small-Planet-Fluggäste warteten teilweise über 50 Stunden auf ihre Flüge

Fluggäste der Airline strandeten unter anderem an Flughäfen in Ägypten und in Antalya. Die Passagiere eines Small-Planet-Fluges von Rhodos nach Paderborn warteten 52 Stunden. In ihrer Entschuldigung schreibt die Airline, dass sie ihr Möglichstes versuche, um Problemstellen aufzudecken und in der Zukunft zu vermeiden.

Das Unternehmen versucht aber auch, die Situation zu relativieren: In diesem Sommer habe Small Planet 210 Flüge pro Woche durchgeführt. Davon seien 90 Prozent ohne große Verspätungen geflogen. Diese Zahl solle aber noch gesteigert werden. 

Die Zahl der Verspätungen bei Small Planet stieg im Sommer 2018 stark an

Das Fluggastrechteportal „EUclaim“ hat zwischen Juni und August 2018 81 Verspätungen von mehr als drei Stunden von Small Planet erfasst. Im Vergleich zum Vorjahr war die Zahl sechsmal so hoch. Damals waren 13 Flüge der Airline zwischen Juni und August mehr als drei Stunden verspätet. 

Ein ähnlicher Trend war auch bei anderen Fluggesellschaften diesen Sommer zu beobachten. Eurowings-Flüge hatten zwischen Juni und August zum Beispiel mehr als dreimal so viele Verspätungen über drei Stunden wie im Sommer 2017. Die Airline war ebenfalls in den Schlagzeilen, weil Passagiere ihrem Frust über Flugausfälle unter anderem auf Twitter Luft machten.

Die Autorin
Im Wohnmobil durch Kalifornien, mit dem Rucksack n ach Südamerika oder einfach mit dem Zug durch Europa - Marcia Moritz packte das Reisefieber als sie nach der Schule in den USA leb ... mehr