Bislang hat der Streik der deutschen Ryanair-Besatzung noch kein Chaos an den Flughäfen in Deutschland ausgelöst. Noch bis 2.59 Uhr am morgigen Donnerstag soll der Arbeitsausstand andauern. 

Ryanair-Streik startet ruhig

Auf Twitter teilte die irische Airline am Morgen mit, dass bisher alle 30 Flugverbinungen aus Deutschland planmäßig gestartet seien. Zudem sollen alle von Flugstreichungen betroffenen Kunden bereits den Preis für ihre Flugtickets erstattet bekommen haben oder auf andere Ryanair-Flüge umgebucht worden sein.

Neben der Pilotenvereinigung Cockpit hatte auch die Gewerkschaft Verdi die rund 1.000 Flugbegleiter bei Ryanair in Deutschland aufgefordert, am Mittwoch ihre Arbeit niederzulegen. 

Streik bei Ryanair: Diese Flughäfen sind am stärksten betroffen

Dem Branchmagazin „airliners“ zufolge fallen die meisten Flüge an den Flughäfen Berlin-Schönefeld und Köln/Bonn aus: Dort seien je rund zwanzig Ryanair-Verbindungen gestrichen worden. Sowohl Ankünfte als auch Abflüge seien von den Annullierungen betroffen. 

Am Flughafen Weeze sollen zwölf Flüge ausfallen, in Bremen seien neun von 16 Verbindungen gestrichen worden, am Flughafen Frankfurt sollen fünf und am Flughafen in Hamburg nur zwei Flüge ausfallen. 

Keine Flugstreichungen vermeldeten zunächst die Flughäfen in Memmingen, München und Dortmund. Am Düsseldorfer Flughafen sei Laudamotion von dem Streik betroffen, dort wurden vier Flüge von und nach Spanien gestrichen.