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„Florence“ könnte katastrophale Auswirkungen haben

Mehr als eine Million Menschen an der US-Ostküste bereiten sich auf den Tropensturm „Florence“ vor. Meteorologen warnen vor möglichen katastrophalen Schäden. Was müssen Touristen beachten?

Hurrikan „Florence“ nähert sich der Küste – dahinter die Stürme „Isaac“ und „Helene“.

Foto: imago/UPI Photo

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Mit enormer Geschwindigkeit rast der Hurrikan „Florence“ auf die US-Küstenlinie zu. Mehr als eine Million Menschen in mehreren US-Bundesstaaten und auf den Karibikinseln bereiten sich auf den heftigen Tropensturm und mögliche Evakuierungen vor. North und South Carolina, Virginia, Washington und Maryland haben den Notstand ausgerufen, wie der Sender „CNN“ berichtet. Voraussichtlich am Donnerstag wird der Hurrikan auf Land treffen. 

Das National Hurricane Center in Miami bezeichnete den Sturm als „lebensbedrohlich“ und warnte vor verheerenden Winden und „katastrophalen Springfluten“ entlang der Küste und der Flüsse. Mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde hat der Sturm derzeit die Kategorie 4 von 5 erreicht. 

Entlang der Hurrikanroute liegen bedeutende Touristenziele

Wie die Nachrichtenagentur „AFP“ berichtet, liegen entlang der prognostizierten Hurrikanroute zahlreiche Attraktionen. Darunter unter anderem die historischen Kolonialhäuser von Charleston in South Carolina. Einige der berühmten Gebäude wurden bereits Anfang der Woche sturmsicher gemacht.

   

Ein Bewohner in Mount Pleasant in South Carolina stapelt Sandsäcke.

Foto: imago/ZUMA Press

Die Ruhe vor dem Sturm: Die Anwohner von Carolina Beach holen ihre Boote aus dem Wasser.

Foto: imago/ZUMA Press

Der Hurrikan wurde in die Kategorie 4 hochgestuft.

Foto: imago/ZUMA Press

Der Hurrikan „Florence“, von der ISS aus.

Foto: imago/ZUMA Press

In Chapel Hill in North Carolina ist bereits das Wasser ausverkauft.

Foto: imago/ZUMA Press

Küstenbewohner füllen mehrere Sandsäcke.

Foto: imago/ZUMA Press

Arbeiter befestigen einen Fensterschutz an einem historischen Haus in Charleston, South Carolina.

Foto: imago/ZUMA Press

Arbeiter sichern Fenster und Dächer in Charleston.

Foto: imago/UPI Photo

Im Zentrum ist Hurrikan „Florence“ zu sehen.

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US-Präsident Donald Trump informiert über „Florence“.

Foto: imago/MediaPunch

Bürger in North Carolina kaufen Wasservorräte.

Foto: imago/ZUMA Press

An einigen Tankstellen in North Carolina ist bereits das Benzin aus.

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Soldaten der National Guard in South Carolina bereiten sich auf den Sturm vor.

Foto: imago/UPI Photo

Die Straßen in Carolina Beach sind verlassen.

Foto: imago/ZUMA Press

Die berühmten Badeorte Myrtle Beach und Virginia Beach in South Carolina und Virginia liegen ebenfalls in der Evakuierungszone. Bereits jetzt sind die Straßen an den Ausflugszielen wie leer gefegt, wie Fotos zeigen. Nicht nur die Küstengebiete – auch das feuchte Hinterland mit vielen Sümpfen, Seen und Flüssen ist von den Flut- und Sturmwarnungen betroffen.

Auch die Hauptstadt Washington wappnet sich für den Sturm. Obwohl er hier schon deutlich abgeschwächt sein sollte, wurden Warnungen ausgesprochen. Das Lincoln Memorial, die National Mall und das Weiße Haus könnten von den Auswirkungen von „Florence“ betroffen sein. 

Was müssen Touristen jetzt beachten?

Das Auswärtige Amt warnt Touristen aktuell vor dem als „Major Hurricane“ bezeichneten Tropensturm. „Es muss mit lebensbedrohlichen Sturmfluten, extremen Regenfällen und Überschwemmungen sowie Beeinträchtigungen der Infrastruktur und im Reiseverkehr gerechnet werden“, heißt es in dem aktuellen Hinweis.

Touristen werden daher gebeten, sich bei den lokalen Behörden und in den örtlichen Medien über die Evakuierungen zu informieren. Die Regierungen von GeorgiaVirginiaNorth Carolina und South Carolina informieren auf ihren Websites über die aktuelle Lage. Generell gelten für Besucher die gleichen Vorkehrungen wie für Anwohner.

Über die aktuelle Verkehrslage informieren

Reisende sollten sich rechtzeitig über Verkehrsverbindungen informieren. Im Flug-, Bus- und Bahnverkehr muss mit erheblichen Einschränkungen gerechnet werden. Aber auch auf den Straßen könnten sich entlang der Evakuierungsrouten Staus bilden. Andere Küstenstaaten wie Florida, Alabama, Tennessee und West Virginia liegen nicht im Hurrikangebiet und gelten somit als sicher.

Die Autorin
Mila Krull